Abo
  • Services:

Australischer Supercomputer mit 256 Grafikprozessoren

64 Tesla-Module als Rackeinschub

Die australische Wissenschaftsbehörde CSIRO hat in der Landeshauptstadt Canberra einen neuen Supercomputer gebaut. Darin kommen neben 1.024-x-86-Kernen auch 256 GPUs zum Einsatz.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Installation des noch namenlosen Rechners, den die "Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation" auf ihrer Webseite vorstellt, dürfte ganz nach Nvidias Geschmack sein: Die 256 GPUs sitzen nämlich jeweils zu viert in den Rackmodulen "Tesla S1070", von denen eines in Australien umgerechnet rund 7.800 Euro kostet. Die Grafikprozessoren dienen dabei als Rechenwerke, mit denen unter anderem Wetterentwicklung und Strömungsdynamik untersucht werden sollen.

Stellenmarkt
  1. MTU Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

128 weitere Rackmodule sind mit je zwei Xeon-Prozessoren (E5462, 2,8 GHz, 80 Watt TDP) bestückt, was insgesamt 1.024 Kerne ergibt. Diese Module und auch die Tesla-Racks sind über einen Infiniband-Switch mit 144 Ports vernetzt, dazu kommt noch ein NAS von Hitachi mit 80 Terabyte Kapazität.

Dieser Supercomputer ist damit ein eher kleines Modell. Er zeigt aber den Trend zu GPUs für solche Anwendungen. Ob der Rechner einen Platz in den Top 500 der schnellsten Supercomputer der Welt erreichen könnte, ist nicht abzusehen, das CSIRO gibt bisher keine Werte für den Linpack-Benchmark an.

Der schnellste chinesische Supercomputer, Tianhe-1, kommt mit Hilfe von 5.120 AMD-GPUs auf Platz 5 der aktuellen Top 500 und ist damit die schnellste Maschine mit Grafikprozessoren. Er erreicht 563,1 Teraflops mit Linpack.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 4,25€

ssssssssssssssssss 24. Nov 2009

die programmierung der GPUs ist der einzige grund. GPUs und CPUs können im grunde das...

Uroma 24. Nov 2009

Achwas. Neumodischer Schnickschnack. Endlich mal Pong ruckelfrei spielen. Das wär was ;)


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /