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Australischer Supercomputer mit 256 Grafikprozessoren

64 Tesla-Module als Rackeinschub. Die australische Wissenschaftsbehörde CSIRO hat in der Landeshauptstadt Canberra einen neuen Supercomputer gebaut. Darin kommen neben 1.024-x-86-Kernen auch 256 GPUs zum Einsatz.
/ Nico Ernst
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Die Installation des noch namenlosen Rechners, den die "Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation" auf ihrer Webseite vorstellt(öffnet im neuen Fenster) , dürfte ganz nach Nvidias Geschmack sein: Die 256 GPUs sitzen nämlich jeweils zu viert in den Rackmodulen "Tesla S1070", von denen eines in Australien umgerechnet rund 7.800 Euro kostet. Die Grafikprozessoren dienen dabei als Rechenwerke, mit denen unter anderem Wetterentwicklung und Strömungsdynamik untersucht werden sollen.

128 weitere Rackmodule sind mit je zwei Xeon-Prozessoren (E5462, 2,8 GHz, 80 Watt TDP) bestückt, was insgesamt 1.024 Kerne ergibt. Diese Module und auch die Tesla-Racks sind über einen Infiniband-Switch mit 144 Ports vernetzt, dazu kommt noch ein NAS von Hitachi mit 80 Terabyte Kapazität.

Dieser Supercomputer ist damit ein eher kleines Modell. Er zeigt aber den Trend zu GPUs für solche Anwendungen. Ob der Rechner einen Platz in den Top 500 der schnellsten Supercomputer der Welt erreichen könnte, ist nicht abzusehen, das CSIRO gibt bisher keine Werte für den Linpack-Benchmark an.

Der schnellste chinesische Supercomputer, Tianhe-1(öffnet im neuen Fenster) , kommt mit Hilfe von 5.120 AMD-GPUs auf Platz 5 der aktuellen Top 500 und ist damit die schnellste Maschine mit Grafikprozessoren. Er erreicht 563,1 Teraflops mit Linpack.


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