Abo
  • IT-Karriere:

Roboter gräbt sich ein wie eine Muschel

Muschelroboter als Anker für Unterwasserroboter

Eine Gruppe von Forschern am Massachusetts Institute of Technology hat einen Roboter nach dem Vorbild einer Muschel gebaut. Er soll künftig als Anker kleine Unterwasserfahrzeuge in Position halten.

Artikel veröffentlicht am ,

Robotiker nehmen sich gern ein Beispiel an der Natur. Sie bauen Roboter nach Vorbild von Fischen, Fledermäusen oder Skorpionen. Anette Hosoi und ihr Team vom Massachusetts Institute of Technology haben ihren Roboter einer Muschel nachempfunden.

Buddeln im Treibsand

Stellenmarkt
  1. Ziehm Imaging GmbH, Mitteldeutschland, Süddeutschland
  2. Allianz Deutschland AG, München-Unterföhring

Das Vorbild des Roboters ist eine längliche Muschel, die Amerikanische Schwert- oder Scheidenmuschel. Diese ist ein Meister im Eingraben: Sie buddelt sich bis zu 70 cm tief in den Schlick ein. Dabei wendet sie eine besondere Technik an: Durch eine Bewegung mit der Schale mischt sie die Sand- und Schlammpartikel um sich mit Wasser, so dass eine Art Treibsand entsteht. Gleichzeitig drückt sie sich in dieses Gemisch hinein. Durch das Mischen mit dem Wasser wird der Widerstand des Materials geringer und die Muschel kann sich mit einer Geschwindigkeit von 1 cm pro Sekunde in den Untergrund eingraben und verbraucht dabei 0,21 Joule pro cm.

Der von Hosoi und ihren Kollegen entwickelte Roboter, RoboClam genannt, ahmt diese Technik nach. In Tests erreichte die Robotermuschel sowohl in einer Testumgebung als auch im Meeresboden ähnliche Werte wie ihr natürliches Vorbild.

Effizienter Anker

Die Idee sei gewesen, einen kleinen und leichten Anker zu bauen, der einfach ausgebracht und wieder gelichtet werden könne und dabei bei weitem effektiver sei als heutige Anker, erklärt Hosoi. Der Anker soll allerdings keine Schiffe, sondern eher Unterwasserroboter halten.

Vorgestellt wurde der Muschelroboter auf der derzeit stattfindenden 62. Jahrestagung der Division of Fluid Dynamics, einer Abteilung der American Physical Society (APS).



Anzeige
Top-Angebote
  1. 269,00€
  2. (u. a. Far Cry New Dawn für 19,99€, Ghost Recon Wildlands für 15,99€, Rayman Legends für 4...
  3. (u. a. PUBG für 13,99€, Final Fantasy XIV - Shadowbringers für 27,49€, Mordhau für 19,99€)
  4. 14,99€ (Bestpreis!)

Runkelrübe 24. Nov 2009

http://dict.leo.org/ende?lp=ende&p=8x2MgA&search=Autofelge aber deine Idee hat natürlich...


Folgen Sie uns
       


Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019)

Das Prime TX-700 Fanless vo Seasonic ist das derzeit stärkste passiv gekühlte Netzteil am Markt. Die kompaktere Variante namens PX-500 wiederum passt in das The First von Monsterlabo, ein Gehäuse, um 200-Watt-Komponenten passiv zu kühlen.

Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019) Video aufrufen
Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


      •  /