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SVG Web bringt SVG-Grafiken in fast alle Browser

Gelatinous Cube – neue Version der Javascript-Bibliothek. Die Javascript-Bibliothek SVG Web erlaubt den Einsatz von SVG-Grafiken auch in Browsern, die SVG nicht direkt unterstützen. Unter dem Codenamen "Gelatinous Cube" haben die Entwickler jetzt eine neue Version herausgegeben, die einige Probleme beseitigt.
/ Jens Ihlenfeld
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Zwar unterstützen viele aktuelle Browser das vom W3C entwickelte Vektorgrafikformat SVG (Scalable Vector Graphics), aber Nutzer mit alten Browsern oder dem Internet Explorer werden mit SVG noch immer ausgeschlossen. SVG Web will hier Abhilfe schaffen und sorgt dafür, dass SVG-Grafiken auch in Browsern dargestellt werden, die keine SVG-Unterstützung mitbringen.

Die rund 60 KByte große Javascript-Bibliothek muss dazu nur in eine Webseite eingefügt werden. Unterstützt ein Browser SVG, werden die Grafiken mit der nativen SVG-Unterstützung angezeigt. Fehlt es an SVG-Support, wird auf Flash zur Darstellung von Vektorgrafiken zurückgegriffen.

Dabei unterstützt SVG Web derzeit Teile von SVG 1.1, SVG Animation (SMIL) und Fonts sowie das Audio- und Videotag, DOM- und Style-Scripting via Javascript. Die neue Version mit Codenamen Gelatinous Cube bringt den Entwicklern zufolge zahlreiche Bugfixes mit und ist schneller. Zudem können nun SVG-Root-Tags dynamisch generiert und SVG-Nodes geklont werden.

SVG Web steht unter der Apache License 2.0 und kann unter code.google.com/p/svgweb(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.

Zum Einsatz kommt SVG Web beispielsweise bei der vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Bevölkerungspyramide(öffnet im neuen Fenster) .


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