Zum Hauptinhalt Zur Navigation

FreeBSD in neuer Version 8.0 erschienen

Distribution mit grundlegenden Funktionsänderungen. FreeBSD 8.0 ist ab sofort zum Download freigegeben. Zu den Neuerungen gehören zahlreiche Änderungen in den Bereichen Netzwerk, USB-Hardware und Partitionen.
/ Jörg Thoma
74 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

FreeBSD ist in der Version 8.0 erschienen. Die aktuelle Version bietet unter anderem einen aktualisierten USB-Stack, eine neue Partitionsklasse (Slice) und Verbesserungen am NFS-Protokoll.

USB-Datenträger, die abgesteckt werden, während sie noch im Dateisystem eingebunden sind, frieren das System nicht mehr ein. Zusätzlich wurde der USB-Stack komplett überarbeitet, er kommt jetzt mit zeitgleichen oder verteilten Zugriffen zurecht. Der Stack arbeitet noch mit den alten Treibern zusammen, um Abwärtskompatibilität zu gewährleisten.

Mit GEOM_PART (gpart) erhalten eine neue GEOM-Partitionsklasse (slicer) und ein dazugehöriges Dienstprogramm Einzug in FreeBSD. Die Partitionsklasse vereint die Unterstützung zahlreicher Partitionsformate in einem Werkzeug, etwa für MBR, BSD und GPT. Bsdlabel benennt ab sofort mehr als acht Partitionen, die neue Grenze von 26 resultiert aus der Anzahl der verfügbaren Buchstaben im Alphabet. Für Logical-Volume-Management-Partitionen (LVM) steht das Dienstprogramm Gvinum 2 bereit, es verwaltet die Modi JBOD, RAID 0, RAID 1 und RAID 5.

Der NFS-Lock-Manager des Kernels verteilt sich auf mehrere Threads und erkennt Deadlocking. Außerdem verwendet FreeBSD ab sofort NFS auch in der Version 4 und kommt mit drahtlosen, vermaschten Netzwerken nach dem Standard IEEE 802.11s klar.

FreeBSD 8.0 kann ab sofort unter ftp.freebsd.org(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden. Dort stehen unter anderem auch CD- oder DVD-ISOs und ein Image für USB-Sticks(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung.


Relevante Themen