Abo
  • Services:

Telekom-Chef rechnet mit Einbruch der Konjunktur

Obermann:: Aus Sicht eines Anbieters ist Konsolidierung immer zu begrüßen. Der Markt braucht das. Auf Dauer ist es in einem Markt, der so kapitalintensiv ist wie unserer, nicht vorstellbar, dass eine so große Zahl von Wettbewerbern um den gleichen Kuchen kämpft.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, deutschlandweit
  2. abilex GmbH, Stuttgart, Hechingen

Handelsblatt: Sie haben die Datenaffäre unbeschadet überstanden. Bahnchef Mehdorn ist dagegen über seinen Skandal gestolpert. Haben Sie je Angst gehabt, sie könnten die Affäre nicht überleben?

Obermann:: Nein, nie. Ich bin überzeugt, dass ich die Schritte getan habe, die ich tun musste.

Handelsblatt: Wie hat sich die Beziehung zum Aufsichtsrat verändert?

Obermann:: Ich würde es als heilsame Katharsis bezeichnen. Wir hatten im Zuge der Affäre erhebliche Diskussionen und Kontroversen. Heute ist das Vertrauensverhältnis besser denn je - insbesondere auch zur Arbeitnehmerseite.

Handelsblatt: Inwieweit hat die Affäre der Telekom geschadet?

Obermann:: Wir konnten sehen, dass die Berichterstattung darüber dem Image mehr geschadet hat als gute Werbung und Markenkommunikation ihm helfen können. Nach den Berichten sind die Sympathiewerte deutlich gesunken. Berichte über Affären sind generell sehr schädlich. Allein schon deshalb müssen sie umfänglich aufgearbeitet werden.

Handelsblatt: Die Staatsanwaltschaft hat umfangreiches Material bei bei der Telekom beschlagnahmt - bei dessen Durchsicht zahlreiche andere Affären ans Licht kamen. Sind Sie sich inzwischen sicher, dass alle Leichen im Telekom-Keller gefunden sind?

Obermann:: Ich bin guter Dinge, dass angesichts der Menge des Materials, das die Staatsanwaltschaft ausgewertet hat und das wir mit KPMG aufarbeiten, die wesentlichen Vorgänge, bei denen in der Vergangenheit rechtswidrig oder in ethisch anstößiger Weise vorgegangen wurde, bereits auf den Tisch gekommen sind.

[aus dem Handelsblatt, von Christoph Hardt, Sandra Louven und Hans-Peter Siebenhaar]

 Telekom-Chef rechnet mit Einbruch der Konjunktur
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 14,02€
  3. 33,99€
  4. 39,99€ (Release 14.11.)

zigzag 18. Mär 2010

hmm.. das ist doch aber gar nicht wünschenswert. Wünschenswert wäre, dass der Kunde...

zigzag 18. Mär 2010

Oder, dass wenn mein VDSL Entertain Anschluss entstört wird, danach das Telefon nicht...

DR.Telekom 24. Nov 2009

Das stinkt ja zum Himmel!! Wie kann man nur so argumentieren? Scheiß Turbokapitalismus...

kfg 23. Nov 2009

Keiner kann zuverlässige wirtschaftsprognosen erstellen. Niemand. Irgendein fall wird...

Jurastudent 23. Nov 2009

Der prognostizierte Einbruch der Konjunktur oder die Entschlossenheit, mit allen Mitteln...


Folgen Sie uns
       


3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Raytracing Demo von 3D Mark auf Nvidias neuer Geforce RTX 2080 Ti und der älteren Geforce GTX 1080 Ti abspielen lassen.

3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
    Apple
    iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

    Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

    1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
    2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
    3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

    Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
    Leistungsschutzrecht
    So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

    Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
    2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
    3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

      •  /