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Telekom-Chef rechnet mit Einbruch der Konjunktur

Handelsblatt: Wäre es Ihnen lieber, Sie hätten den Bund nicht mehr als Großaktionär?

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Obermann:: Nein. Die Kapitalmärkte würden aber kurzfristig Dinge wie einen stärkeren Abbau von Arbeitsplätzen oder eine Reduktion der Investitionen beklatschen. Das ist aus guten Gründen aber nicht unser Weg.

Handelsblatt: Sie stellen im Februar ein neues Sparziel vor. Ist darin ein stärkerer Personalabbau geplant?

Obermann:: Wir machen weiter mit dem Effizienzprogramm. Das ist eine Daueraufgabe, die nie aufhört, das gilt für jede Branche. Der Personalumbau im Unternehmen muss weitergehen. In Bereichen, wo die Automation durch die Internettechnologie immer größer wird, fallen Arbeitsplätze weg, in anderen Bereichen stellen wir neu ein - in diesem Jahr allein über 3.000 Beschäftigte in Deutschland. Das trägt der Sozialpartner auch mit.

Handelsblatt: Wie schätzen Sie die gesamte wirtschaftliche Entwicklung ein? Können wir mit mehr Zuversicht ins kommende Jahr gehen?

Obermann:: Nur sehr kurzfristig. Mittel- und langfristig erwarte ich Rückschläge. Verbraucher und Unternehmen werden für die hohe Staatsverschuldung noch einen Preis zahlen müssen. Darauf müssen wir uns einstellen. Deshalb legen wir bei der Telekom auch in Zukunft Wert auf solide Finanzen und Rücklagen.

Handelsblatt: Wir würden gerne auf Ihren wichtigsten Auslandsmarkt zu sprechen kommen - die USA. Derzeit läuft es da für Sie nicht gut. Sind die goldenen Jahre dort vorbei?

Obermann:: Der US-Markt bleibt attraktiv, da er wächst - am stärksten im mobilen Internet. Es gibt dort neue Kunden und Dienste. Wir sind mit T USA-Mobile technisch richtig aufgestellt, wir müssen uns aber noch stärker beim Ausbau unseres Netzes engagieren. Das ist auch seit Jahren unsere Marschrichtung. Wir haben dort 2009 erheblich mehr investiert als in der Vergangenheit. Allein in diesem Jahr sind es über drei Milliarden Dollar.

Handelsblatt: Wie viel wollen Sie noch in den USA investieren?

Obermann:: Zur Mittelfristplanung will ich nichts sagen. Aber wir werden auch in den kommenden Jahren erheblich in den Netzausbau investieren - nicht nur in den USA, sondern auch in Europa - insbesondere in Deutschland. Das Wachstum aus dem mobilen Internet geht ungebremst weiter. Da kommen riesige Summen auf Sie zu - im Mobilfunk steht der Sprung auf die LTE-Technologie bevor, die noch schneller ist als UMTS. Unsere UMTS-Technologie ist so gut, dass wir die Leistungsfähigkeit noch lange nicht ausgeschöpft haben. Deshalb sind wir - anders als viele Wettbewerber in den USA - nicht gezwungen, bald schon auf LTE umzusteigen.

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zigzag 18. Mär 2010

hmm.. das ist doch aber gar nicht wünschenswert. Wünschenswert wäre, dass der Kunde...

zigzag 18. Mär 2010

Oder, dass wenn mein VDSL Entertain Anschluss entstört wird, danach das Telefon nicht...

DR.Telekom 24. Nov 2009

Das stinkt ja zum Himmel!! Wie kann man nur so argumentieren? Scheiß Turbokapitalismus...

kfg 23. Nov 2009

Keiner kann zuverlässige wirtschaftsprognosen erstellen. Niemand. Irgendein fall wird...

Jurastudent 23. Nov 2009

Der prognostizierte Einbruch der Konjunktur oder die Entschlossenheit, mit allen Mitteln...


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