Telekom-Chef rechnet mit Einbruch der Konjunktur

Handelsblatt: Welche Rolle wird die Telekom spielen?

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Obermann:: Wir wollen einer der Weltmarktführer bei Produkten und Dienstleistungen für vernetztes Leben und Arbeiten sein. Der Datenkonsum wird massiv steigen, ebenso die Anforderungen an die Qualität der Netze. Ständig neue Technologien zu integrieren und sie effizient zu betreiben - das ist eine Herausforderung, die nicht viele Unternehmen leisten können. Die Deutsche Telekom kann es.

Handelsblatt: Viele ihrer Wettbewerber sehen die Zukunft in Schwellenländern. Warum scheuen Sie einen Einstieg dort?

Obermann:: Wir müssen in unseren bestehenden Märkten viel Geld in unsere Netze und Produktentwicklung investieren. Wir sind absoluter Marktführer in Zentraleuropa. Wir wollen unsere Position in Süd- und Osteuropa ausbauen. In Märkten wie Rumänien sind nur schlechte Infrastrukturen vorhanden. Dort kommen erhebliche Investitionsanforderungen, aber auch Wachstumschancen auf uns zu. Ähnliches gilt für die USA und für Deutschland, wo wir die Netze auf die nächste Techonologiegeneration aufrüsten.

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Handelsblatt: Wenn Sie so viel Geld in Ihre bestehenden Netze investieren, nimmt Ihnen das doch den Spielraum.

Obermann:: Es ist sicher nicht einfach, trotz Investitionen einen so hohen Free-Cashflow zu erwirtschaften, wie es uns derzeit gelingt. Das dritte Quartal war das stärkste, das wir je hatten, mit einem Free-Cashflow von über drei Milliarden Euro, obwohl wir aufs ganze Jahr gesehen die Investitionen um 20 Prozent gesteigert haben. Unser Schwerpunkt liegt derzeit nicht auf großen und waghalsigen Zukäufen, sondern auf der Entwicklung von Geschäftschancen, die mit Breitbandtechnologie möglich sind.

Handelsblatt: Also schließen Sie einen Zukauf in Schwellenländern künftig aus?

Obermann:: Alles hat seine Zeit. Hätten wir vor zwei Jahren dem Druck nachgegeben und in Emerging Markets zugekauft, wären wir heute angesichts der Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten. Wir haben es nicht getan, weil wir so viele parallele Herausforderungen hatten. Wir haben uns damals entschlossen, sie zunächst fokussiert abzuarbeiten. Und im Ergebnis haben wir die Wettbewerbsfähigkeit der Telekom in Deutschland und anderen Ländern massiv verbessert.

Handelsblatt: Gerade aus der Position der Stärke heraus könnten Sie doch riskantere Einstiege wagen.

Obermann:: Der Begriff "riskant" in Verbindung mit einem Unternehmen, das 260.000 Menschen beschäftigt, gefällt mir nicht.

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zigzag 18. Mär 2010

hmm.. das ist doch aber gar nicht wünschenswert. Wünschenswert wäre, dass der Kunde...

zigzag 18. Mär 2010

Oder, dass wenn mein VDSL Entertain Anschluss entstört wird, danach das Telefon nicht...

DR.Telekom 24. Nov 2009

Das stinkt ja zum Himmel!! Wie kann man nur so argumentieren? Scheiß Turbokapitalismus...

kfg 23. Nov 2009

Keiner kann zuverlässige wirtschaftsprognosen erstellen. Niemand. Irgendein fall wird...

Jurastudent 23. Nov 2009

Der prognostizierte Einbruch der Konjunktur oder die Entschlossenheit, mit allen Mitteln...



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