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Spieletest: Left 4 Dead 2 - untotes Multiplayergemetzel

Im Startmenü von Left 4 Dead 2 befinden sich fünf Einträge, neben der Kampagne ist dort auch der neue, besonders herausfordernde Realism-Modus zu finden. Grundsätzlich treten Spieler zu viert gegen computergesteuerte Monster an, oder zwei Teams kämpfen als Überlebende und als Untote gegeneinander. Neu ist die Scavenge-Variante: Darin müssen die Spieler ein Auto betanken, indem sie Benzinkanister durch ein Kaufhaus tragen - dabei stehen sie natürlich unter schweren Angriffen durch Zombies.

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Damit die vier Überlebenden gegen die Flut von Untoten überhaupt eine Chance haben, hat Valve das Waffenarsenal aufgestockt. Neu sind Nahkampfwaffen wie Baseballschläger, ein Katana und sogar eine Bratpfanne. Hinzugekommen sind aber auch ein Granatwerfer mit besonders viel Durchschlagskraft und Flaschen mit Boomer-Galle, die Untote anlockt. Der Saft lässt sich in Gegnerhorden werfen - mit entsprechenden Folgen... Für ein passendes Verhältnis von Gegnern, Munition und Waffen sorgt eine deutlich überarbeitete Version des von Valve "AI Director 2.0" genannten Systems, das hinter den Kulissen auch Details wie Teile des Levels oder Wettereffekte verwaltet.

Left 4 Dead 2 ist für Xbox 360 und für Windows-PC erhältlich - allerdings funktioniert es auch unter Linux und MacOS X. Die Konsolenfassung kostet rund 60 Euro, auf PC sind knapp 50 Euro fällig. Im Rechner sollte eine CPU mit 3,0 GHz stecken, der Arbeitsspeicher muss unter XP 1 GByte und unter Windows 7 und Vista 2 GByte groß sein. Die Grafikkarte muss über 128 MByte an RAM verfügen und DirectX 9 beherrschen. Einen Kopierschutz im eigentlichen Sinne verwendet das Programm nicht - aber es läuft nur, wenn die Software des Onlinedienstes Steam installiert ist. Immerhin muss sich die DVD nicht im Laufwerk befinden.

Die in Deutschland verkaufte Version ist stark geschnitten. Zwar spritzt Blut, aber beispielsweise lassen sich keine Körperteile abtrennen. Die Schnitte haben teilweise Auswirkungen auf das Spiel, weil sich einige Treffer schlechter erkennen lassen. Die USK hat Left 4 Dead 2 ab 18 Jahren freigegeben.

Fazit

Wie ein neues Spiel fühlt sich Left 4 Dead 2 nicht an, sondern bestenfalls wie eine etwas umfangreichere Erweiterung für Teil 1. Den Großteil der Zombies kennt der Spieler schon, die Modi bringen nichts bahnbrechend Frisches auf den Monitor und die Grafik ist inzwischen veraltet. Trotzdem hat das Programm Stärken: Viel besser lässt sich die Bedienung von Multiplayerpartien, das Zusammenspiel von Kämpfern und ein Koopmodus kaum noch umsetzen. Abgesehen von ganz wenigen Details - Kettensäge und Granatwerfer - ist auch die Spielbalance ausgezeichnet ausgefallen. Und das Szenario ist in sich stimmig umgesetzt. Auf gewisse Art ist Left 4 Dead 2 somit ein echter Referenztitel geworden. Zwar nur für die Nische "Zombie-Multiplayerspiele mit Schwerpunkt Koop" - aber immerhin.

 Spieletest: Left 4 Dead 2 - untotes Multiplayergemetzel
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Seroth 23. Sep 2010

Viel Ahnung hast du nicht. Mfg

Seroth 23. Sep 2010

Kalkbrenner...überles ich das grad, oder siehst du die ironie nicht?^^

ThomasR 20. Jan 2010

also wer das spiel spielen möchte, sollte unbedingt die uncut version kaufen. hier ist...

Ellis 23. Dez 2009

Thema sollte sich komplett erledigt haben, seitdem es das Spiel für 15 Pfund (~17 EURO...

Valvelove 27. Nov 2009

Hi ! :) Ich habe mir gestern ein echt cooles ebook besorgt, weil ich ja leider noch ein...


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