Abo
  • Services:

AOL kündigt 2.500 Mitarbeitern und verkauft MapQuest und ICQ

Harter Restrukturierungskurs bei Nocheigner Time Warner

AOL wird seine Belegschaft um ein Drittel reduzieren und will sich laut Medienberichten von Tochterfirmen wie MapQuest und ICQ trennen. Time Warner ist dabei, die Firma auszugründen und an die Börse zu bringen.

Artikel veröffentlicht am ,

AOL wird in einer weiteren Abbauwelle 2.500 Arbeitsplätze im Unternehmen streichen. Das teilte das Unternehmen der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) mit. In der Internetsparte des Medienkonzerns Time Warner arbeiten derzeit noch 6.900 Menschen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  2. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen

Allthingsdigital, ein Blog des Wall Street Journal, berichtete, dass den Beschäftigten, die sofort freiwillig das Unternehmen verlassen, ein Abfindungspaket angeboten wird, das drei bis neun Monatsgehältern entspricht. Später sollen Entlassungen ohne Abfindungen ausgesprochen werden. Ein Firmensprecher habe die Planungen bestätigt. In seiner Blütezeit im Jahr 2004 hatte AOL mehr als 20.000 Mitarbeiter.

AOL-Chef Tim Armstrong will zudem auf seinen Jahresbonus 2009 in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar verzichten, schrieb Armstrong in einer E-Mail an die Beschäftigten.

Anfang November 2009 hatte der Medienkonzern angekündigt, dass AOL nach der Trennung eine tiefgehende Restrukturierung durchlaufen werde. Der operative Gewinn AOLs war im dritten Quartal 2009 um über 50 Prozent gefallen, der Umsatz gab wegen der Schwäche des Werbemarkts um 18 Prozent nach. Die Aktionäre von Time Warner erhalten im Zuge der Ausgründung jeweils eine AOL-Aktie für elf Anteilsscheine an Time Warner. Die Aktien würden am 9. Dezember 2009 ausgegeben.

Das einstige AOL-Kerngeschäft, der Verkauf von Einwahl-Internetzugängen, schrumpft seit Jahren stark. 2002 zählte AOL hier 26,7 Millionen Kunden, im letzten Quartalsbericht 2009 wurden noch 5,4 Millionen ausgewiesen. Von Januar bis September 2009 kehrten 1,9 Millionen Dial-up-Kunden AOL den Rücken.

AOL versucht seit Jahren den Umbau weg vom Internet Service Provider hin zum Internetunternehmen mit eigenem Content und seiner weiterhin besucherstarken Portalseite. AOL trennt sich mit der Ausgründung laut Medienberichten außerdem von Firmen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. So stehen MapQuest und ICQ zum Verkauf.

MapQuest, ein Online-Kartographiedienst und Verleger von Büchern und Karten, war 1999 von AOL für 1,1 Milliarde US-Dollar gekauft worden. Zu den Kaufinteressenten könnten nun Microsoft und andere große Unternehmen gehören.

Die New Yorker Investment-Banker Morgan Stanley und Allen & Co sollen zudem versuchen, den Instant-Messaging-Dienst ICQ zu Geld zu machen. AOL will für die Firma 300 Millionen US-Dollar. AOL hatte für das israelische Unternehmen Mirabilis im Jahr 1998 über 400 Millionen US-Dollar gezahlt. Mirabilis hat das populäre Instant-Messaging-Programm ICQ entwickelt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Himmerlarschund... 23. Nov 2009

Da hat sich wohl jemand verklickt ;-) Hier startet der Messenger unter XP nicht...

dddsafff 22. Nov 2009

same here ;) aber: aol hat vor einigen jahren mal anstrengungen in die richtung gemacht...

Treadmill 21. Nov 2009

Alles, ALLES, ALLLEEESSS!!!!!111!!, OK, geht wieder, also, alles, dass du, ich, irgendwer...

Treadmill 21. Nov 2009

Bei ICQ war es aber immer so, dass man sich nicht zu 100% sicher sein konnte, dass...

nille02 20. Nov 2009

Xfire ist zwar schön und gut aber für meinen Geschmack zu Öffentlich. Alleine schon die...


Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

    •  /