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Starkes Wachstum bei PC-Gaming-Hardware

Analysten erwarten 30 Prozent Wachstum für 2010. Spiele-PCs sowie Upgrades und Zubehör haben sich 2009 offenbar besser als gedacht verkauft. Die Marktforscher von Job Peddie Research (JPR) erwarten für 2010 ein noch größeres Wachstum.
/ Christian Klaß
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JPR erwartet für 2009 ein Wachstum um 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was trotz schwieriger Wirtschaftslage einem Plus von 1,2 Milliarden US-Dollar entspricht. Der Markt für PC-Gaming-Hardware wachse damit von 20,07 Milliarden auf 21,26 Milliarden US-Dollar.

Die Nachfrage auf Kundenseite sei rechtzeitig zum Start des Weihnachtsgeschäfts höher als erwartet ausgefallen, so die Analysten. Für 2010 erwarten die JPR-Analysten sogar ein explosionsartiges Wachstum um 30 Prozent.

Die Kunden hätten sich 2008/2009 größtenteils mit Upgrades und Neukäufen zurückgehalten. Das soll sich nun langsam ändern. Begünstigt durch eine Erholung der Wirtschaft, Fortschritte bei den GPUs und CPUs sowie einem qualitativ besseren Spieleangebot wird 2010 deshalb nach Ansicht von JPR ein gesundes Jahr für PC-Gaming-Hardware.

"Der PC-Gaming-Markt bleibt bei einem hohen Wachstum und der technische Spitzenreiter der Heimunterhaltung. Mit Windows 7 und DirectX 11, besserer und aufregender Physik[-berechnung] und Stereoskopie-Möglichkeiten ist die PC-Plattform mit Abstand die am weitesten entwickelte [Plattform]" , so JPR-Chef Jon Peddie.

Damit spielt Peddie vor allem auf die aktuellen Spielekonsolen an, deren Leistung mit Mittelklasse-PCs mittlerweile nicht mehr mithalten kann. Peddie sieht neben der Leistung noch weitere Vorteile, da PCs neben dem Gaming auch für praktischere Zwecke und als Media Center eingesetzt werden können.


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