Nvidia zeigt Bild von Fermi-Karte GF100 mit DirectX-11

Im Gegensatz zur ersten gezeigten Fermi-Karte , die eine Attrappe war, soll es sich bei dem jetzt gezeigten Gerät um ein lauffähiges Muster handeln. Dazwischen gab es noch die "Bring-up-Boards", von denen keine öffentlichen Bilder existieren. Derartige Karten, auf welche die ersten Exemplare einer GPU gesetzt werden, sehen nicht recht nach Grafikkarten aus, zahlreiche Testanschlüsse, Messpunkte und große Kühler verunzieren sie.
Laut Nvidia stellt das aktuelle Bild(öffnet im neuen Fenster) eine Fermi-Karte dar, die als "Geforce GF100" auf den Markt kommen soll. Sofern der Name so bleibt, bestätigen sich frühere Gerüchte, nach denen Nvidia das Kürzel "GTX" für seine High-End-Modelle abschafft. Noch nennt Nvidia die Bezeichnung GF100 aber einen Codenamen. Die gezeigte Karte soll Nvidia zufolge den Benchmark der Grafikdemo 'Heaven' mit der Engine von Unigine unter DirectX-11 ausführen.
Der Bildausschnitt ist freilich so gewählt, dass der Framecounter des Programms nicht sichtbar ist. Die Originalauflösung des Bildes von 600 x 398 Pixeln erlaubt auch keine verlässlichen Rückschlüsse auf die eingeschalteten Grafikfunktionen. Immerhin sind nur ein 8-poliger und ein 6-poliger Stromanschluss zu sehen, so dass die Karte gemäß den PCIe-Spezifikationen nicht mehr als 300 Watt elektrischer Leistung aufnehmen darf.
Über die verschiedenen sozialen Netzwerke will Nvidia ab sofort jede Woche Informationen, "FunFacts" genannt, über Fermi-Produkte verbreiten. Für wie viele Wochen das geplant ist, steht noch nicht fest. Das Unternehmen nennt für den Marktstart der Geforce-Karten mit Fermi bisher nur das erste Quartal 2010 .



