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Gefälschte Euros mit optischer Maus erkennen

LED- oder Infrarotsensoren anders eingesetzt. Spanische Wissenschaftler setzen die Sensoren optischer Mäuse zum schnellen Erkennen von gefälschten Zwei-Euro-Münzen ein. Sie waren unter den 2008 in Europa aufgespürten gefälschten Münzen am häufigsten zu finden.
/ Christian Klaß
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Die Forscher der spanischen Universität Leida(öffnet im neuen Fenster) (UdL) stellen ihr Erkennungssystem für gefälschte Zwei-Euro-Münzen im Wissenschaftsjournal Sensors vor. Ihr Prototyp nutzt einen Sensor aus einer optischen Maus, um damit im Abstand von wenigen Millimetern eine rotierende Münze abzutasten, und vergleicht das Scanmuster dann mit den von Originalmünzen. Den Algorithmus haben die spanischen Forscher selbst entwickelt.

"Die gleiche Operation könnte beispielsweise auch mittels einer Webcam erfolgen, aber der Vorteil dieser Sensoren ist ihre geringe Größe, ihr geringer Preis und ein Blickwinkel, der sich so reduzieren lässt, dass die Prägung einer Münze leicht erfasst werden kann" , so Marcel Tresanchez, einer der Forscher.

Allerdings lassen sich nur optische Sensoren nutzen, die in Echtzeit mit einer Auflösung von mindestens 15 x 15 Pixeln arbeiten. In dem Münzscanner-Prototypen der UdL kam ein Sensor mit 30 x 30 Pixeln zum Einsatz. Außerdem funktionierten LED- und infrarotbasierte Sensoren besser als Lasersensoren, da diese zu breite Bilder produzierten.

Die Forscher gehen davon aus, dass sich ihr System als Ergänzung für andere Techniken zur Erkennung von Fälschungen nutzen lässt. Zwar sei es noch nicht ganz so gut wie ein trainierter Experte, erreiche aber ein ähnliches Niveau.

Der wissenschaftliche Beitrag " Using the Optical Mouse Sensor as a Two-Euro Counterfeit Coin Detector(öffnet im neuen Fenster) " aus der Sensors-Ausgabe 9/2009 kann auch kostenlos im Internet abgerufen werden. Autoren sind Marcel Tresanchez, Tomàs Pallejà, Mercè Teixidó und Jordi Palacín.


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