Neue Funktionen für Google Translate
Google hat seinen Übersetzungsdienst Google Translate überarbeitet. Neben einer neuen Oberfläche bietet Google mehrere neue Funktionen.
Eine der Neuerungen ist, dass der Nutzer keine Schaltfläche mehr klicken muss. Google Translate übersetzt simultan, während er ein Wort eingibt. Fährt er mit dem Mauszeiger über ein übersetztes Wort, wird das ursprünglich eingegebene als Mouse-Over angezeigt.
Jetzt kennt der Nutzer die Bedeutung eines Wortes in einer Fremdsprache. Oft unterscheiden sich aber Schreibweise und Aussprache einer Vokabel. Wer ein Wort ins Englische übersetzt, kann sich dieses vorsprechen lassen: Neben dem übersetzten Wort erscheint eine Schaltfläche. Klickt der Nutzer darauf, wird das Wort per Sprachsynthese vorgelesen. Es wäre wünschenswert, dass diese Funktion nicht nur für englische Vokabeln zur Verfügung stünde.
Lateinische Umschrift für nichtlateinische Schrift
Übersetzt Google Translate in eine Sprache, die keine lateinischen Buchstaben nutzt, kann der Nutzer sich die Umschrift anzeigen lassen. Will er etwa wissen, was "Guten Tag" auf Chinesisch heißt, erscheint unter den chinesischen Schriftzeichen die Pinyin-Umschreibung. Das gilt derzeit jedoch nicht für alle Sprachen. Bei einer Übersetzung ins Arabische oder Hebräische beispielsweise bekommt der Nutzer die Vokabel ohne Umschrift.
Für Arabisch, Hindi und Persisch gibt es zudem eine umgekehrte Funktion: Wer aus einer dieser Sprachen übersetzen möchte, kann das Wort in lateinischer Umschrift in das Textfeld eingeben. Drückt der Nutzer dann die Leertaste, wird das Wort in die passende Schrift umgesetzt und übersetzt.
Nach einer Aktualisierung im Sommer übersetzt Google Translate derzeit in 51 Sprachen.