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Test: Radeon 5970 mit Rekorden bei Leistung und Preis

Reduzierte Takte, aber viel Übertaktungsspielraum

Eine "5870 X2", wie die neue Grafikkarte vorab in vielen Berichten genannt wurde, ist die 5970 nicht. AMD wählte den Namen des Produkts nach zwei Generationen mit Doppel-GPU-Karten anders, weil die Leistung einer GPU auf der 5970 nicht der einer 5870 entspricht. Das liegt an den deutlich reduzierten Taktfrequenzen: Die Grafikprozessoren laufen mit 725 statt 850 MHz, die Speicher mit 1.000 statt 1.200 MHz.

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Eine "5850 X2", die manche Kartenhersteller auch anbieten könnten, ist die 5970 ebenfalls nicht, denn die 5850 besitzt nur 1.440 Rechenwerke, die 5970 aber 1.600, so wie eine 5870. Laut AMD handelt es sich bei den Grafikchips des Neulings um "vollwertige Cypress-GPUs", der Käufer bekommt also wie bei anderen Doppel-GPU-Modellen zwei Karten in einer.

Dass AMD dennoch die Takte senken musste, liegt an den Spezifikationen für PCI-Express-Karten, denn diese sehen maximal 300 Watt als Leistungsaufnahme vor. Die "board power" unter typischen Belastungen gibt AMD mit 294 Watt an. Bei der 5870 sind es 188 Watt, zwei dieser Karten in einem Slot würden also 376 Watt ergeben - zu viel für den Steckplatz.

Teure Komponenten für mehr Übertaktung
Teure Komponenten für mehr Übertaktung
Zwar sind gut durchlüftete Gaming-PCs mit so heißen Karten auch nicht überfordert, vor allem die PC-Hersteller legen aber Wert darauf, ihre Kühllösungen nicht neu berechnen zu müssen. Der Großteil der Netzteile bringt zudem auch nur je ein PCIe-Kabel mit einem 6-poligen und einem 8-poligen Stecker mit. Zwei 8-Pol-Verbinder wären aber nötig, um mehr als 300 Watt zur Verfügung zu stellen.

Der Kühler soll 400 Watt abführen können.
Der Kühler soll 400 Watt abführen können.
Der PCIe-x16-Slot selbst kann 75 Watt leisten, ein 6-Pin-Stecker ebenfalls, ein 8-poliger 150 Watt. Das ist genau die Ausstattung der 5970, so dass sie - bei strenger Auslegung der Specs - auch nur 300 Watt aufnehmen kann.

AMD traut modernen Netzteilen aber offenbar mehr zu, denn der Kühlkörper der Karte soll sogar 400 Watt abführen können, zudem gibt es nun keine Beschränkung der frei einstellbaren Taktfrequenzen mehr - die Karte wird vom Hersteller auch "Unlocked" genannt, ähnlich den High-End-CPUs ohne festen Multiplikator.

Bis 20 Prozent Mehrleistung durch Übertaktung
Bis 20 Prozent Mehrleistung durch Übertaktung
Einen Drehzahlbegrenzer gibt es nicht mehr, aber abgeregelt wird dennoch, und zwar, wenn die Karte zu heiß wird. Als weitere Analogie zu Prozessoren setzt dann ein "thermal throtteling" ein: Die GPU steht kurz still und rechnet dann weiter. Im Spiel fällt das sofort durch stockenden Bildaufbau auf, Abstürze soll es dabei nicht geben.

Zusammengeschaltet sind die beiden GPUs über einen Switch für PCI-Express-2.0, wie schon bei der 4870 X2. AMD nennt inzwischen auch PLX als Hersteller des Switches. Ein ähnlicher Baustein findet sich auch auf manchen P55-Mainboards, um dort Zusatzchips für USB 3.0 oder 6-GBit-SATA anzuflanschen.

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MasterMaster 31. Mär 2010

Haha mit PC bist du in punkto steuerung jeder konsole welten überlegen. du speilst wohl...

fulutsch 23. Nov 2009

Es wird immer einen riesigen Grund geben, weshalb ich niemals auf meinen PC verzichten...

Der Freund 22. Nov 2009

Das mit dem Weg liegt sicherlich an den Polygonen: Je unebener die Oberfläche, desto mehr...

UltraDau... 20. Nov 2009

Stell dich nicht so blöd an. 2. Partition mit W7 und ab geht die Post. Ideologische...

Kabelsalat 20. Nov 2009

Im PowerPC lässt die sich aber sicher auch Einbauen, womit dann auch Apple User bedient...


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