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Typhoon wiederbelebt - auch mit USB-3.0-Hardware

PC live übernimmt Hardwaremarke mit wechselhafter Vergangenheit. Noch vor Jahresende wird es wieder Hardware unter der Marke Typhoon geben. Dahinter steckt der neue Markenbesitzer und Distributor PC live.
/ Christian Klaß
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Der deutsche Distributor PC live(öffnet im neuen Fenster) startet mit der übernommenen Marke Typhoon eine neue Abteilung. Zu PC live gehört über eine Tochtergesellschaft auch die Zubehörmarke X4-Tech.

Auch das neue Typhoon soll sich um Zubehör für PCs und Notebooks drehen. Grafikkarten werden nicht mit dabei sein, stattdessen Mäuse, Tastaturen und sonstige Peripheriegeräte.

PC live setzt zum Typhoon-Neustart vor allem auf USB-3.0-Hardware. Die Produkte sollen bereits im Container unterwegs nach Europa sein und noch zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen.

Als Typhoon-Produktmanager dient Albert Janzer, der ehemals bei Anubis und COS tätig war. Die COS Distributions GmbH hatte 2007 nach der Anubis-Insolvenz die Marke Typhoon und die Lagerbestände übernommen. Von Typhoon war danach nicht mehr viel zu hören. 2009 ging COS selbst in die Insolvenz und wurde – mit Ausnahme seiner Tochter Avitos – von der Devil AG gekauft .

Wie viel PC live für die Marke gezahlt hat, wurde nicht kommuniziert. Der ehemalige Anubis-Chef und Typhoon-Gründer Dominque Bonk – mittlerweile im Bereich GPS-Produkte tätig – hat sich gegenüber Channel Partner positiv über die Wiederbelebung von Typhoon geäußert(öffnet im neuen Fenster) . Gleichzeitig kritisierte er den Distributor COS, er habe nicht genug für die Marke getan.

Nach der wechselhaften Geschichte von Typhoon hofft Bonk nun auf PC live. Die "B-Brands" hätten es durch den Preiskampf sehr schwer gehabt, viele Mitbewerber seien auf der Strecke geblieben. Dadurch seien jedoch auch Lücken entstanden, das sei "eine Riesenchance für PC live" .


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