Nvidia bestätigt: Fermi kommt erst 2010

Keine Geforce-Karten mit neuer Architektur vor Weihnachten

Mit einer Randnotiz in der Ankündigung neuer Tesla-Produkte hat Nvidia erstmals schriftlich bestätigt, was in der Grafikbranche seit Wochen gemunkelt wird: Die ersten Grafikkarten mit der neuen Architektur Fermi kommen erst im ersten Quartal 2010 auf den Markt.

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In der US-Pressemitteilung zu den Tesla-Beschleunigern mit Fermi-Architektur findet sich am Ende folgender Satz: "Wie bereits angekündigt, wird die Verfügbarkeit der ersten Consumerprodukte auf der Basis von Fermi (Geforce) für das erste Quartal 2010 erwartet."

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Das deckt sich mit Berichten aus der vergangenen Woche, nach denen Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang die Verschiebung von Fermi vor Analysten bereits bestätigt haben soll. Das Unternehmen hatte die neue Architektur im September 2009 angekündigt und seitdem mehrfach bekräftigt, erste Produkte damit solle es noch 2009 geben.

Gründe für die Verspätung nannte Nvidia nicht. TSMC, Auftragshersteller für die GPUs von Nvidia und AMD, kämpft jedoch seit Monaten mit der Optimierung des Produktionsprozesses mit 40 Nanometern Strukturbreite. Fermi und auch die Radeon-5000-Serie werden in diesem Verfahren hergestellt, aktuell soll die Ausbeute bei nur 40 Prozent liegen.

Einen präziseren Termin für die Vorstellung von Geforce-Karten mit Fermi gibt es noch nicht. Ein mögliches Datum dafür ist die CES 2010 Anfang Januar in Las Vegas. Wann die Karten dann auf den Markt kommen, ist aber noch nicht abzusehen.

Nvidia-Konkurrent AMD kann den Zeitvorsprung mit seinen ersten DirectX-11-Karten bisher kaum nutzen, denn vor allem die Serie Radeon HD 5800 ist seit der Markteinführung Ende September 2009 sehr knapp. Besser verfügbar sind die Mittelklassemodelle der Serie 5700, die aber keine neuen Spitzenleistungen erreichen.

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