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Test: Viel Virtuelles in Fedora 12 alias Constantine

Schwerpunkt Virtualisierung

Um die Sicherheit des Hostsystems mit laufenden virtuelle Maschinen zu erhöhen, können VMs auch mit eingeschränkten Benutzerrechten ausgeführt werden. Die Bibliothek libvirtd kann VMs mit Rechten des neu eingeführten Benutzers "qemu" und der dazugehörigen gleichnamigen Gruppe starten. Die auf die Benutzerebene reduzierten Rechte verhindern den Zugriff auf die virtuellen Netzwerkkarte oder Festplatte. Zusätzlich können Netzwerkkarten der VMs nun im laufenden Betrieb ein- und ausgeschaltet werden. Für die Konfiguration von virtuellen Netzwerkgeräten verwendet die Software Netcf eine neue API in der Libvrt-Bibliothek.

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Mit libguestfs bringt Fedora eine Schnittstelle zur Manipulation von VM-Images im qemu- oder Vmware-Format Vmdk. Damit können Backups erstellt oder einzelne Dateien innerhalb der virtuellen Maschine editiert werden. Innerhalb der virtuellen Festplatten kann auf LVM-Volumes und die Dateisysteme Ext2/3/4 oder FAT32 und NTFS zugegriffen werden.

Kernel Shared Memory wanderte als Backport aus dem Kernel 2.6.32 in den von Fedora verwendeten Kernel 2.6.31. Damit können VMs künftig Speichersegmente gemeinsam nutzen. Dadurch reduziert sich der Speicherbedarf mehrerer gleichzeitig laufender virtueller Maschinen. Außerdem ersetzt Fedora das ältere PXE durch den moderneren Gpxe-Bootloader, um das Starten von Betriebssystemen über das Netzwerk zu erleichtern.

Ein Update bestehender Systeme auf Fedora 12 ist über das Rawhide-Repository möglich. Das 3 GByte große DVD-ISO-Image liegt auf den Servern im Internet bereit. Zusätzlich bietet die Webseite auch Live-CDs, sogenannte Spins, die spezielle Zusammenstellungen von Fedora beinhalten, etwa eine Variante mit dem Xfce-Desktop. Die Live-CDs bringen meist ebenfalls einen Installer mit.

Fazit

Insgesamt macht Fedora einen stabilen Eindruck. Es gab zahlreiche Neuerungen, etwa an der grafischen Oberfläche durch Gnome 2.28. Intern erlebt Fedora aber wohl die meisten Veränderungen vor allem im Bereich der Virtualisierung. Die Distribution ist wie immer auf Profis zugeschnitten und bietet eher Verwaltungswerkzeuge statt Spiele in der Standardinstallation. Wer sich ein wenig auskennt, kann das notorisch stabil laufende Fedora mit der üppigen Software aus den Internet-Repositories allerdings auch beispielsweise zu einer vollwertigen Media-Workstation ausbauen.

 Test: Viel Virtuelles in Fedora 12 alias Constantine
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  1. (nur für Prime-Mitglieder)

Der braune Lurch 18. Nov 2009

Das ist wohl ein wenig übertrieben... Jedenfalls der erste Teil. Mir ist das...

rid 18. Nov 2009

auch ist eine verschluesselte uebertragung ("crypted") hier DRINGEND notwendig ...gott...

Oder 18. Nov 2009

Oder einfach per dd auf dem USB-Stick parken, funzt einwandfrei!

Trollgo 18. Nov 2009

Hi, bin damit relativ zufrieden. In KDE war/ist Fedora nie so gut wie KDE openSUSE, genau...

HendrikVH 18. Nov 2009

Hab mir Fedora 12 gerade installiert. Lief geschmeidig wie gehabt. Allerdings ist mir in...


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