AIR 2 Beta - schneller und besser integriert

Adobe verbessert Einbindung von AIR-Applikationen ins Betriebssystem

Adobe hat eine erste Betaversion von AIR 2 veröffentlicht. Die Software erlaubt die Entwicklung von Desktopapplikationen für Windows, Linux und MacOS X, die sich mit Webtechnik einschließlich Flash realisieren lassen. Die Version 2 soll schnellere Applikationen mit geringerem Speicherverbrauch und engerer Einbindung in den Desktop ermöglichen.

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So ist es aus AIR-2-Applikationen möglich, Dateien mit der auf Seiten des Betriebssystems verknüpften Standardapplikation zu öffnen, beispielsweise um Videos oder MP3-Dateien mit dem Standard-Media-Player abzuspielen. Zudem erkennt AIR 2 neue Speichermedien wie USB-Laufwerke, wenn sie angeschlossen werden, und kann Applikationen darüber informieren. So wird es möglich, plattformunabhängige Applikationen für bestimmte Geräte zu schreiben.

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Neu in AIR 2 ist das Native-Process-API, mit dem sich nativer Code in AIR-Applikationen nutzen und mit diesen bündeln lässt. Entwickler können über die Schnittstelle mit nativ ausgeführten Codeteilen bidirektional kommunizieren beziehungsweise entsprechende Instanzen starten. Entsprechende Applikationen können allerdings nicht als .air-Pakete ausgeliefert werden, stattdessen müssen systemspezifische Installer in Form von .exe, .dmg, .rpm und .dev ausgeliefert werden.

Darüber hinaus erhalten Entwickler mit AIR 2 Zugriff auf die von einem Mikrofon gelieferten Daten, so dass Sprachaufzeichnungen beispielsweise auch offline möglich sind. Auch Multitouchgesten werden unter Windows 7 und MacOS X unterstützt und es gibt wie beim Flash Player 10.1 eine globale Fehlerbehandlung.

Verbessert wurde die Druckfunktion, so dass nun MacOS-X-Vektordruck zur Verfügung steht. Auch gibt es APIs, um auf die angeschlossenen Drucker aus AIR-Applikationen heraus zuzugreifen.

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Für mehr Geschwindigkeit von Applikationen soll in AIR 2 eine neue Version der HTML-Rendering-Engine Webkit sorgen. Adobe liefert hier die gleiche Version mit, die auch Apple in Safari 4.0.3 nutzt. Als Javascript-Engine kommt Webkits Squirrelfish Extreme zum Einsatz, die im Benchmark Sunspider rund 50 Prozent mehr Leistung zeigen soll als die Varianten in Adobes aktueller Runtime. Zudem wartet die neue Webkitversion mit Unterstützung von einigen CSS3-Modulen auf, darunter 2D-Transformations, Transitions, Animationen, Gradienten, Zoom und Webkit-CSS-Selektoren. Auch Scrollleisten lassen sich nun im Stil anpassen und es steht ein verbessertes Canvas-Element zur Verfügung.

Ganz allgemein soll die CPU-Nutzung von AIR 2 reduziert worden sein, so dass Applikationen vor allem unter MacOS X den Prozessor weniger auslasten, ohne dass die Applikation dazu geändert werden muss. Auch der Speicherverbrauch von Applikationen soll unter AIR 2 geringer sein. Dabei schrumpft zugleich der Installer der Runtime gegenüber AIR 1.5.

Adobe verspricht daneben eine bessere Unterstützung von IPv6 und die Unterstützung mit großen Fenstern, wie sie für Multimonitorsysteme benötigt werden. Das Limit wurde hier von 2.880 x 2.880 auf 4.095 x 4.095 Pixel angehoben. Auch gibt es nun Unterstützung für Server-, UDP- und TSL/SSL-Sockets. Die neue Klasse DNSResolver stellt Methoden zur DNS-Auflösung bereit.

Adobes AIR 2 Beta steht ab sofort unter labs.adobe.com/technologies/air2 zum Download bereit. Einen Überblick der Neuerungen gibt ein Blogeintrag von Adobe-Entwickler Rob Christensen.

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