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Beta des Flash Player 10.1 veröffentlicht

Neue Flash-Version unterstützt Hardwarebeschleunigung. Adobe hat eine Betaversion des Flash Player 10.1 veröffentlicht, die erstmals die Videobeschleunigung aktueller Grafikchips zur Darstellung von Videos nutzt und Flash so auf eine Vielzahl von Geräten bringen soll.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Flash Player 10.1 ist die erste Flash-Version auf Basis des Open Screen Projects, mit dem Adobe Flash in Kooperation mit Geräteherstellern auf eine Vielzahl von Geräten bringen will. So sollen Flashvideos bald auch auf Netbooks und Smartphones kommen, die mangels Rechenleistung der CPU ohne Hardwarebeschleunigung nicht in der Lage wären, entsprechende Videos abzuspielen. Auch die Darstellung von Vektorgrafik wird beschleunigt.

Die aktuelle Beta steht für Windows, MacOS X und Linux bereit, Hardwarebeschleunigung bei der Wiedergabe von Videos wird von der Beta aber nur unter Windows unterstützt. Eine Beta des Flash Player 10.1 für Palms WebOS soll noch in diesem Jahr folgen und auch Versionen für Windows Mobile, Android, RIMs Blackberry-Betriebssystem und Symbian sind in Arbeit.

Darüber hinaus wartet die neue Flash-Version mit optimiertem Rendering und Scripting, geringerem Speicherverbrauch, schnellerer Startzeit und geringerer CPU-Auslastung und damit auch weniger Stromverbrauch auf, was insbesondere den mobilen Plattformen zugute kommen soll. Hinzu kommt die Unterstützung von Multitouchgesten und Beschleunigungssensoren sowie mobilen Eingabemethoden. So nutzt Flash beispielsweise die nativen virtuellen Tastaturen und kann SWF-Objekte je nach Priorität nachladen, zum Beispiel dann, wenn sie benötigt werden. Ist ein SWF-Objekt nicht im Display sichtbar, hält der Flash Player es an, um Ressourcen zu schonen.

Darüber hinaus wartet der Flash Player 10.1 mit einer neuen globalen Fehlerbehandlung auf, was es Entwicklern erlauben soll, mit einem einzigen Error-Handler alle Runtimefehler abzufangen, auch wenn sie nicht Teil eines Try/Catch-Ausdrucks waren.

Zur Anpassung an lokale Gegebenheiten kann Flash künftig auf die globalen Variablen des Betriebssystems zurückgreifen. Wenn der Browser in den Privatmodus geschaltet wird, zeichnet auch Flash künftig keine Daten mehr auf.

Der Flash Player 10.1 wird neue Methoden zur Auslieferung von Inhalten unterstützen. Dazu zählen in erster Linie HTTP-Streaming und Kopierschutzfunktionen mit Adobe Flash Access. Die Streamingunterstützung erweitert Adobe zudem um Live-Events, Pufferkontrollen und einen Mechanismus zur P2P-Verteilung von Inhalten. Auch erkennt Flash den Netzwerkkontext und kann bei Abbrüchen Streams nahtlos fortsetzen.

Details zu den Neuerungen im Flash Player 10.1 hat Adobe-Entwickler Justin Everett-Church in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst. Unter labs.adobe.com/technologies/flashplayer10(öffnet im neuen Fenster) steht die aktuelle Beta des Flash Player 10.1 für Windows, MacOS X und Linux zum Download bereit.


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