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Asus könnte Toshibas Notebooksparte kaufen

Taiwanischer Hersteller will mit Zukauf Dell verdrängen. Asus verhandelt laut einem Medienbericht aus Asien die Übernahme der Notebookfertigung von Toshiba. Der taiwanische Hersteller von Computerhardware will so schneller unter die Top 3 der Notebookhersteller gelangen. Offiziell bestätigt ist der Deal noch nicht.
/ Achim Sawall
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Asus möchte die Notebooksparte des japanischen Elektronikkonzerns Toshiba kaufen, berichtet die in Taiwan erscheinende chinesischsprachige Commercial Times(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Jonney Shih, den Aufsichtsratschef von Asustek Computer.

Das taiwanische Unternehmen stünde bereits in Kontakt mit Toshiba, aber die Gespräche seien noch nicht abgeschlossen, so Shih weiter. Mit einem solchen Zukauf käme Asus seinem Ziel näher, bis 2011 zur weltweiten Führungsspitze der Notebookhersteller aufzusteigen, sagte Shih.

"Wir haben Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Geschäft mit Notebooks diskutiert" , sagte Asus-Sprecher Nick Wu der Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) . Ein Kauf des Notebookgeschäfts Toshibas sei nicht ausgeschlossen, so Wu. Er lehnte es jedoch ab, weiter zu dem Bericht der Commercial Times Stellung zu nehmen.

Nach letzten Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner hält Toshiba 5 Prozent des weltweiten PC-Marktes, worunter Desktops und Notebooks zusammengefasst sind. Asus ist gegenwärtig mit circa 5 Prozent der fünftgrößte Notebookhersteller. Um den drittgrößten Akteur Dell zu verdrängen, wären circa 10 Prozent Marktanteil nötig.


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