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Melodyne: Wave-Dateien nachträglich bearbeiten

Direct Note Access erlaubt es, Noten in Akkorden zu verändern. Das Werkzeug Direct Note Access ermöglicht es, in einer Wave-Datei nachträglich wie in einer Midi-Datei einzelne Stimmen und sogar Akkorde zu verändern. Das Werkzeug ist Teil des Programms Melodyne Editor, das heute auf den Markt kommt.
/ Werner Pluta
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Das Münchner Softwareunternehmen Celemony bringt heute die im März angekündigte Tonbearbeitungssoftware Melodyne Editor auf den Markt. Das Programm enthält das Werkzeug Direct Note Access (DNA), mit dem es dem Nutzer möglich ist, Musikaufnahmen im Nachhinein zu bearbeiten.

Bisher sei es nur möglich gewesen, einstimmige Melodien in einer Musikaufnahme nachträglich zu bearbeiten, erklärt Celemony-Gründer Peter Neubäcker. Mit Hilfe von DNA kann der Nutzer auch mehrstimmiges Audiomaterial bearbeiten.

Das Werkzeug zerlegt beispielsweise einen Gitarrenakkord in einzelne Noten, die der Nutzer dann bearbeiten kann. So kann er die Tonhöhe, die Länge oder die Lautstärke verändern. Damit ermöglicht es die Software, Wave-Dateien auf eine Art und Weise zu bearbeiten, wie es bisher nur mit Midi-Dateien möglich war.

Melodyne Editor ist ab heute für Windows und MacOS X für 349 Euro erhältlich. Das Programm gibt es auch ohne die DNA-Technik. Diese Version, Melodyne Assistent, kostet 199 Euro. Das Melodyne Studio Bundle, das neben Melodyne Editor noch Melodyne Studio 3 und Melodyne Essential RTAS enthält, bietet Celemony für 699 Euro an.


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