Abo
  • Services:

Call of Duty 6: Kein Rekord, Server- und Russlandprobleme

Shooter muss sich in Deutschland der Konkurrenz durch Fifa 10 geschlagen geben

Nur wenige Tage nach dem Verkaufsstart haben Hacker Möglichkeiten gefunden, Call of Duty 6 auch ohne Unterstützung von Dedicated Servern online zu spielen. Damit hören die Sorgen für Activision Blizzard nicht auf: Unter anderem hat der Ego-Shooter größere Probleme in Russland.

Artikel veröffentlicht am ,

In vielen Märkten hat Activision Blizzard mit Call of Duty: Modern Warfare 2 neue Verkaufsrekorde für Computerspiele aufgestellt - in Deutschland nicht. Nach Recherchen von Golem.de wanderten in der ersten Verkaufswoche zwar rund 235.000 Exemplare des Ego-Shooters von Activision Blizzard über die Ladentheken. Das ist jedoch deutlich weniger als Electronic Arts hierzulande vom aktuellen Rekordhalter Fifa 10 absetzen konnte: Bei der Fußballsimulation griffen nach dem Start insgesamt rund 308.000 Spieler zu.

 

Stellenmarkt
  1. Kliniken Schmieder, Allensbach am Bodensee
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

Auch sonst sorgt Modern Warfare 2 nicht nur für gute Laune bei Activision Blizzard - unter anderem, weil Hacker davon berichten, den Multiplayermodus geknackt zu haben. Wer die PC-Version im Multiplayermodus spielen möchte, muss eigentlich das Onlineportal IWnet nutzen, denn anders als die Vorgänger unterstützt Teil 6 keine Dedicated Server. Allerdings haben Hacker inzwischen angeblich Möglichkeiten gefunden, selbst Server einzurichten. Die sollen in Form eigener Partien über das IWnet funktionieren, wahlweise sollen aber auch private LAN-Matches möglich sein - was allerdings beides gegen die Lizenzvereinbarungen von Activision Blizzard verstößt.

Am Wochenende war außerdem auf Youtube ein - durch Activision Blizzard wieder entferntes - Video aufgetaucht, das den Einsatz eines Wallhacks gezeigt hatte. Das würde darauf hindeuten, dass die vergleichsweise rigiden Anti-Cheat-Maßnahmen des Entwicklerteams Infinity Ward zumindest teilweise ins Leere laufen.

Beides keine guten Nachrichten, denn Publisher und Entwickler haben noch große Pläne für Modern Warfare 2: So hat Thomas Tipp, Finanzvorstand bei Activision, während einer Analystenkonferenz angedeutet, dass Spieler für bestimmte Multiplayerinhalte künftig zur Kasse gebeten werden sollen. So gebe es derzeit einen intensiven Gedankenaustausch zwischen Blizzard und Infinity Ward über die jeweiligen Erfahrungen.

Ganz andere Probleme beschert Call of Duty 6 dem Unternehmen in Russland: Dort hat der Publisher die Konsolenversionen vorerst vom Markt genommen - und kommt damit wohl einem staatlichen Verkaufsverbot zuvor. Auslöser ist der umstrittene Level mit einem Massaker, das der Spieler gemeinsam mit russischen Terroristen am Moskauer Flughafen verübt. Für die PC-Fassung gibt es bereits einen Patch, der den Einsatz aus dem Spiel nimmt. Überarbeitete Versionen für Xbox 360 und Playstation 3 sollen in einigen Tagen in den Handel kommen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SanDisk SSD Plus 1 TB für 99€ + Versand oder Marktabholung)
  2. 339€ (Bestpreis!)
  3. 259€ + Versand

spanther 14. Dez 2009

Ganz ehrlich? Das behaupten diejenigen, die das Urheberrecht als richtig vertreten auch...

vulkman 14. Dez 2009

Ach so, außerdem argumentiere ich nicht "monokausal", ich argumentiere ÜBERHAUPT NICHT...

Nietsche 26. Nov 2009

Naja dann geh mal auf die Server und finde das Erlebniss...ich kann garnicht sagen...

spanther 25. Nov 2009

Es kriegen nur die etwas ab, die es verdient haben! :P

PredigerHassAn 19. Nov 2009

Da gebe ich dir vollkommen recht. Gerade ds Thema "Mission" welches ja durchaus etwas...


Folgen Sie uns
       


Geforce GTX 1660 Ti im Test

Die Geforce GTX 1660 Ti ist mit 300 Euro die bisher günstigste Turing-Karte von Nvidia, sie hat aber keine RT-Cores für Raytracing oder Tensor-Cores für DLSS-Kantenglättung.

Geforce GTX 1660 Ti im Test Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  2. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

    •  /