Abo
  • Services:

Telekom liefert Regierung Verschlüsselungs-Smartphones (Up.)

Auch Merkel setzt auf Krypto-Endgerät zur Kommunikation

Die Bundesregierung schafft eine neue Generation von Smartphones an, die durch starke Verschlüsselung vertrauliche Kommunikation gewährleisten soll. Beauftragt wurde die Telekom-Großkundensparte T-Systems.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Telekom wird die Bundesregierung mit mehreren tausend Smartphones mit Verschlüsselungsfunktionen ausstatten. "Das Bundesinnenministerium hat mit uns einen Rahmenvertrag abgeschlossen, der rund 350 Organisationen des Bundes den Einsatz hochsicherer Smartphones ermöglicht. Den Anfang machen 13 Bundesministerien", sagte T-Systems-Vorstandschef Reinhard Clemens der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). "Jetzt wollen wir mehrere tausend Endgeräte ausliefern."

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhalte auch eines der Smartphones, das verschlüsselte E-Mails verschicken kann, will die Zeitung erfahren haben. Toppolitiker wollten über absolut sichere Kanäle kommunizieren, so Clemens.

Das Unternehmen Rohde & Schwarz SIT hatte Ende Oktober 2009 angekündigt, dass das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums einen Rahmenvertrag über die Lieferung von mehreren tausend Verschlüsselungsgeräten für Mobiltelefone mit der Firma abgeschlossen habe.

Topsec Mobile sei für VS-NfD (Verschlusssache - nur für den Dienstgebrauch) zugelassen und erfülle damit die Sicherheitsstandards des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Über eine Bluetooth-Schnittstelle lässt sich das Gerät mit dem Mobiltelefon verbinden. Verschlüsselungsalgorithmen sichern so die Vertraulichkeit der Gespräche auf dem Übertragungsweg vom Mikrofon des Topsec Mobile bis zum Empfang beim Gesprächspartner. Dass die Verschlüsselungsverfahren statt im Mobiltelefon in einer separaten Hardware realisiert sind, soll für zusätzlichen Schutz sorgen, gab Rohde & Schwarz bekannt.

Nachtrag vom 16. November 2009, um 16:34 Uhr:

Auch das Düsseldorfer Unternehmen Secusmart konnte sich einen Anteil an dem Bundesauftrag sichern. Der Bund habe Kryptohandys im Wert von mehreren Millionen Euro bestellt, so das Unternehmen. Die Ver- und Entschlüsselung eines Gesprächs finde innerhalb der Secusmart Security Card statt, die im Speicher-Slot des Mobiltelefons steckt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Der Kaiser! 24. Sep 2010

Welchen kannst da empfehlen? :P

Youssarian 17. Nov 2009

Du meinst sicher so ein Quatsch wie ... http://www.techfieber.de/2009/10/31/telekom...

AlfonsS 17. Nov 2009

Da sind die sich ja gaaanz schön sicher mit diesem tollen Smartphone.

iJones 17. Nov 2009

Ich vermute eher der liegt in China. Wer ware(en) die USA nochmal gleich? Ach ja, die...

Toaotc 17. Nov 2009

Ich hoffe doch sehr, dass es sich dabei nicht um DAS Schlüsselmerkmal dieses...


Folgen Sie uns
       


MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 1

Im ersten Teil unseres Livestreams erklären wir alle neuen Mechaniken von Ravnica Allegiance.

MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 1 Video aufrufen
Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion
  2. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  3. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

    •  /