Abo
  • Services:

Microsoft bestätigt Sicherheitsloch in Windows 7 und 2008 R2

Exploitcode existiert, Angriffe laut Microsoft aber noch nicht

In einem Security-Advisory beschreibt Microsoft eine bereits bekannte Sicherheitslücke im SMB-Protokoll, für die es bisher noch keinen Patch gibt. Ein Rechner lässt sich durch das Sicherheitsproblem immerhin nicht übernehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neue Sicherheitslücke, die ausschließlich Windows 7 und Windows Server 2008 R2 betrifft, kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Microsofts November-Patchday hat erst vor ein paar Tagen sechs Windows-Sicherheitslücken beseitigt. Das Sicherheitsproblem lässt sich für Denial-of-Service-Angriffe ausnutzen. Dem Internet Storm Center (ISC), das bereits Exploitcode vorliegen hat, gelang es, angegriffene Rechner komplett stillzulegen. Weder Maus, Keyboard noch Netzwerk lassen sich nach einem Angriff weiter nutzen. SMB-Zugriffe vom und zum Internet sollten über die Firewall geblockt werden, so dass sich der Angriff von außen nicht mehr durchführen lässt.

Stellenmarkt
  1. ERWEKA GmbH, Langen
  2. über duerenhoff GmbH, München

Der Angriff lässt sich laut Microsoft aber nicht nutzen, um Schadcode zu übermitteln und Systeme zu übernehmen. Außerdem lassen sich andere Windows-Versionen, wie XP, Vista oder der Server 2008, so nicht lahmlegen, bestätigte Microsoft.

Da Microsoft laut eigenen Angaben über das Problem nicht vorab informiert wurde und Exploitcode als Beispiel bereits existiert, könnte Microsoft schneller als sonst handeln. Der Entdecker des Bugs bestreitet allerdings, Microsoft nicht vorab informiert zu haben. Er will den Hersteller bereits am 8. November 2009 informiert haben. Der Entdecker hat aber offenbar eine unbefriedigende Antwort am 11. November erhalten und veröffentlichte daraufhin den Exploit. Zumindest gibt sich Microsoft über die Entwicklung besorgt und würde verantwortungsvollen Umgang mit der entdeckten Sicherheitslücke wünschen. Ob Microsoft den Dezember-Patchday abwartet oder ein Update außerhalb des monatlichen Zyklus anbietet, hat die Firma aber noch nicht entschieden.

Der Sicherheitslücke wurde der CVE-Code CVE-2009-3676 zugeteilt. Weitere Informationen sind im Advisory 977544 zu finden, das Microsoft vermutlich häufiger aktualisieren wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 18,99€
  3. 34,99€

Intelligenzbest... 17. Nov 2009

mmhm, keinen wirklichen plan was die marketingfutzies so alles an tollen preisstrategien...

cyvb 16. Nov 2009

Open Directory habe ich doch extra für dich erwähnt. Und nur weil es noch mehr...

Runkelrübe 15. Nov 2009

Nicht zu vergessen TCP/IP. Ist ja noch nicht soo lange her, dass es einfacher war...

HabeZeitUndGeld 15. Nov 2009

Also schön Abwarten und Tee trinken im Serverraum! Wenigstens kann man die Probleme auf...

anon9249 15. Nov 2009

Das typische Getrolle. Möchte nur anmerken, dass in den meisten Distributionen sudo nicht...


Folgen Sie uns
       


LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019)

LG hat auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona das 5G-fähige Smartphone V50 Thinq gezeigt. Passend dazu gibt es eine spezielle Hülle, die sich Dual Screen nennt. Darun befindet sich ein zweites Display, das sich parallel zum normalen Smartphone-Display nutzen lässt.

LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Überwachung: Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert
Überwachung
Wenn die Firma heimlich ihre Mitarbeiter ausspioniert

Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Von Harald Büring

  1. Österreich Bundesheer soll mehr Daten bekommen
  2. Datenschutz Chinesische Kameraüberwachung hält Bus-Werbung für Fußgänger
  3. Überwachung Infosystem über Funkzellenabfragen in Berlin gestartet

Operation 13: Anonymous wird wieder aktiv
Operation 13
Anonymous wird wieder aktiv

Mehrere Jahre wirkte es, als sei das dezentrale Kollektiv Anonymous in Deutschland eingeschlafen. Doch es bewegt sich etwas, die Aktivisten machen gegen Artikel 13 mobil - auf der Straße wie im Internet.
Von Anna Biselli


    Einfuhrsteuern: Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?
    Einfuhrsteuern
    Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?

    Bei einem No-Deal-Brexit könnten viele britische Produkte teurer und schwerer lieferbar werden - auch der populäre Bastelrechner Raspberry Pi. Mit genauen Prognosen tun sich deutsche Elektronikhändler derzeit schwer, doch decken sie sich schon vorsorglich mit den Komponenten ein.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. UK und Gibraltar EU-Domains durch Brexit doch wieder in Gefahr

      •  /