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US-Internetprovider will Warnungen an Filesharer verschicken

Verizon im Dienste der RIAA

Der US-Internetprovider Verizon will im Auftrag der Verbandes der US-Musikindustrie RIAA Warnschreiben an mutmaßliche Urheberrechtsverletzer verschicken.

Artikel veröffentlicht am , Meike Dülffer

Etliche Verizon-Kunden in den USA werden in diesen Tagen unangenehme Post in ihren Inboxen vorfinden. Der zweitgrößte US-Internetprovider hat sich laut einem Bericht von CNET dazu bereiterklärt, "zu Testzwecken" Warnschreiben an Tauschbörsennutzer zu verschicken, die illegal Musikdateien herunterladen. Die Nutzer werden darin aufgefordert, die Dateien zu löschen und das illegale Verhalten zu unterlassen. Die Vorlage für die Schreiben liefert der Musikindustrieverband Recording Industry Association of America (RIAA). Die RIAA hat die Aktion zwar bestätigt, wollte auf Anfrage aber keinen Kommentar dazu abgeben.

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Ein Verizon-Sprecher erklärte gegenüber Cnet: "Wir erkennen die Bedeutung von Copyrights ebenso an wie die Notwendigkeit, sie durchzusetzen. Ohne ihre Durchsetzung würde überhaupt kein geistiges Eigentum geschaffen werden. Zugleich ist es für unsere Kunden wichtig, Gewissheit zu haben, dass ihre Privatsphäre nicht mit Füßen getreten wird."

In der Vergangenheit hatten sich bereits andere US-Internetprovider, darunter AT&T und Comcast, zur Zusammenarbeit mit der RIAA bereiterklärt. Der Versand von Warnschreiben ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einer allgemeinen Politik der "abgestuften Reaktion" auf Urheberrechtsverletzungen, wie sie die Unternehmen aus der Medienbranche gerne weltweit etablieren wollen. Ob auf Verizons Warnschreiben bei Missachtung weitere Maßnahmen folgen sollen, ist bisher nicht bekannt. [von Robert A. Gehring]



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Youssarian 15. Nov 2009

Ja. Danke der Nachfrage. Wenn ich das entsprechende Nutzungsrecht habe, natürlich...

The Insaint 15. Nov 2009

Scherzküberl, genau darum geht's ja ... "Geld" macht nur derjenige, der auch genug Kohle...

Captain 14. Nov 2009

Einschüchtern? Erfüllt das nicht schon den Straftatbestand der Nötigung???

Captain 14. Nov 2009

Noch besser, Anwalt krallen und vor Gericht maschieren, auf das Schmerzensgeld wäre ich...

CK1984 14. Nov 2009

Wie wollen die warnen, wenn die Daten wie üblich, als verschlüsselte Archive transferiert...


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