Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

US-Unternehmen kooperieren bei drahtlosen Ladegeräten

Allianz zwischen Green Plug, Imagination und Wipower. Nach Powermat schicken sich drei weitere Unternehmen an, drahtloses Laden von Handys und anderen mobilen Geräten zu vereinheitlichen. Green Plug schlägt einen Erkennungschip in den Geräten vor, Imagination will ihn in seine SoCs einbauen, und WiPower das Ganze drahtlos machen.
/ Nico Ernst
3 Kommentare undefined News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Noch ist es zu früh, von einem Standard zu sprechen, alle bisher in dieser Richtung aktiven Unternehmen wollen ihre proprietären Technologien Lizenznehmern anbieten. Bewegung kommt dennoch in die Sache, denn mit Imagination(öffnet im neuen Fenster) engagiert sich einer der Großen im Markt für "Systems-on-a-Chip" (SoCs) für universelle Ladegeräte.

Imagination will den Erkennungschip von Green Plug(öffnet im neuen Fenster) in seine SoCs integrieren. Der Baustein ist zunächst für drahtgebundene Ladegeräte vorgesehen, die Green Plug bereits entwickelt hat. Sie können verschiedene Stromstärken und Spannungen bereitstellen. Welche ein Gerät braucht, soll es dem Netzteil über den Green-Plug-Chip mitteilen.

Ihre Allianz haben Green Plug und Imagination bereits angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , laut Cnet schmiedet Green Plug(öffnet im neuen Fenster) aber noch eine weitere Allianz, und zwar mit WiPower(öffnet im neuen Fenster) . Dieses Unternehmen entwickelt drahtlose Ladeflächen, die der bereits erhältlichen Powermat ähneln. Zusammen mit Green Plug soll die Erkennungstechnik dem Verfahren zum Durchbruch helfen.

Die Powermat braucht nämlich entweder eine eigene Akkuabdeckung oder im Falle des iPhone eine Hülle, in die das Gerät gesteckt wird. In diesem Zubehör befindet sich dann die Ladeelektronik.

Den Ansätzen von Powermat und WiPower ist gemein, dass sie auf induktives Laden setzen, das in vielen Geräten in den vergangenen Jahrzehnten schon verwendet wurde. Durchsetzen konnte sich die Technik jedoch nicht, unter anderem, weil die Ladezeiten länger waren als bei elektrischen Kontakten. Durch eine bessere Anpassung der Ladeelektronik sollen sie nun aber auf dem Niveau von elektrischen Verbindungen liegen.


Relevante Themen