Adobe Flash nicht ausreichend gegen Angriffe geschützt
Adobe plant keine Änderung des Verhaltens des Flash-Players. Das Flash-Plug-in in Browsern kann für Angriffe missbraucht werden. Dazu muss eine über eine Flash-Seite hochgeladene Datei nur vorher manipuliert werden, so dass diese präparierte Datei von anderen Anwendern geöffnet wird. Dann kann diese Datei auf andere Daten zugreifen. Adobe sieht das nicht als Fehler und plant keinen Patch.
Das Problem ist, dass Adobes Flash-Player allen Inhalten per se vertraut, kritisiert der Sicherheitsexperte Mike Bailey von Foreground Security(öffnet im neuen Fenster) . Besonders auf Seiten mit Inhalten von Nutzern kann sich die Anfälligkeit zeigen. Auf solchen Seiten werden Inhalte der Nutzer hochgeladen und dann von anderen Anwendern betrachtet.
Derzeit muss der Seitenbetreiber dafür sorgen, dass keine manipulierten Dateien hochgeladen werden. Im Flash-Player fehlt ein Mechanismus, damit nur vertrauenswürdige Inhalte erlaubt werden. Im Gespräch mit Cnet.com(öffnet im neuen Fenster) hat Adobe das Verhalten des Flash-Players bestätigt, plant aber nicht, daran etwas zu ändern.