Virtualbox 3.1 Beta 1 teleportiert virtuelle Maschinen

In dem als "Teleporting" bezeichneten Verfahren müssen laufende VMs nicht mehr abgeschaltet werden, wenn sie von einer Hardware auf die andere verschoben werden. Zusätzlich können virtuelle Maschinen nun von beliebigen Schnappschüssen wieder hergestellt werden und nicht mehr nur von dem zuletzt erstellten. Snapshots lassen sich auch von bestehenden Schnappschüssen machen, sie werden auch als "branched snapshots" bezeichnet.
Windows-Gäste können auf die Grafikhardware des Hostsystems zugreifen, um Overlays zu strecken oder Farben zu konvertieren. Dadurch wird die 2D-Darstellung beschleunigt. Der Verbindungstyp des Virtualbox-Netzwerks kann nun ohne Neustart einer VM geändert werden. Zusätzlich wurde die Leistung, mit der Gastsysteme mit PAE- oder AMD64-Kernel laufen, verbessert. Experimentelle Unterstützung für das Extended Firmware Interface wurde ebenfalls eingebaut. Außerdem wurden zahlreiche Korrekturen eingepflegt.
Binärdateien für zahlreiche RPM- und DEB-basierte Linux-Systeme und Windows sowie der Quellcode liegen auf Servern im Internet zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster) . Die Entwickler warnen aber ausdrücklich davor, die Beta in einer Produktivumgebung zu verwenden.



