Facebook-App-Entwickler wendet sich vom iPhone ab
Joe Hewitt(öffnet im neuen Fenster) , bekannt durch seine Arbeit an Mozillas Firefox-Projekt und Programmierer beim sozialen Netzwerk Facebook, hat öffentlich bekanntgegeben, dass er nicht mehr für Apples mobile Plattform entwickeln möchte. Hewitt will aus Protest nicht mehr mit dem iPhone arbeiten, Apples Reglementierungen stören ihn zu sehr, sagte er Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) .
Er bemängelt unter anderem die Kontrolle, die Apple über die Entwickler hat, und die Vorbildfunktion Apples restriktiver App-Store-Politik für andere Softwareplattformen. Bald würden Wächter jener Plattformen das Leben der Entwickler heimsuchen, befürchtet er. Gerade iPhone-Entwickler wurden in der Vergangenheit häufig mit schwer nachvollziehbaren Ablehnungen von Software konfrontiert.
Die Facebook-Anwendung wird aber deswegen nicht eingestellt. Stattdessen arbeitet ein anderer Entwickler an der Facebook-App weiter. Ohne geht es offenbar doch nicht. Joe Hewitt will sich wieder auf seine Stärken im Bereich der Webentwicklung konzentrieren.
In seinem Twitter-Feed gibt Hewitt(öffnet im neuen Fenster) allerdings an, dass das Einstellen seiner Arbeiten mit dem iPhone wohl kaum etwas bringt: "Für jeden Entwickler, der sich frustriert vom iPhone abwendet, kommen 1.000 neue hinzu. Das iPhone ist nicht aufzuhalten, egal wie oft wir uns darüber beschweren" .