Abo
  • IT-Karriere:

Alibi durch Facebook

Online während der Tatzeit

Seine Aktivitäten bei Facebook haben einen jungen New Yorker vor dem Gefängnis bewahrt: Weil er zum Zeitpunkt einer Straftat sein Profil in dem Social Network bearbeitet hat, kam er als Täter nicht in Frage.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Ruf nach Pfannkuchen hat einen 19-jährigen New Yorker vor dem Gefängnis bewahrt: Am 17. Oktober 2009, einem Samstag, kurz vor 12 Uhr mittags, tippte Rodney Bradford den Satz "Wo ist mein Pfannkuchen?" vom Computer seines Vater aus in sein Profil im Social Network Facebook. Dieser Satz, geschrieben in, so die New York Times, "nicht zu entziffernder Umgangssprache", hat ihn vor dem Gefängnis bewahrt.

Während der Tat vor dem Rechner

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Etwa um die gleiche Zeit wurde ein Raub begangen, für den Bradford am darauffolgenden Tag verhaftet wurde. Der vermeintliche Räuber gab jedoch an, zum fraglichen Zeitpunkt vor dem Computer gesessen zu haben.

Die zuständige Staatsanwaltschaft forderte daraufhin Facebook auf, die entsprechenden Verkehrsdaten herauszugeben. Darüber konnte sie verifizieren, dass die Eingaben tatsächlich zum Tatzeitpunkt von dem angegebenen Rechner gemacht wurden. Bradford war damit entlastet.

Erste Entlastung durch Facebook

Das sei der erste ihm bekannte Fall, in dem die Aktivität bei Facebook als Alibi genutzt worden sei, sagte der Anwalt John Browning, der sich mit den rechtlichen Aspekten von Social Networking befasst, der Zeitung. Browning ist aber überzeugt, dass dies kein Einzelfall bleiben wird, da immer mehr Menschen in sozialen Netzen aktiv sind.

Im September 2009 war einem Einbrecher in den USA Facebook zum Verhängnis geworden: Er hatte am Tatort über den dortigen Computer sein Profil in der Community angeschaut, aber vergessen, es anschließend zu schließen. Der Polizei war es ein Leichtes, ihn dingfest zu machen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 245,90€
  2. 294€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Jurastudent 13. Nov 2009

Tja, selber schuld, wenn man bei dem anderen Thema den Kürzeren gezogen hat, weil man es...

Fragen über Fragen 12. Nov 2009

Was ist euch lieber: a) Besser frei herumlaufende Verbrecher, dafür aber auch keine...

ka_zu 12. Nov 2009

wir reden hier von amis... da ist es sogar schwer ausm knast zukommen, wenn man seine...

ka_zu 12. Nov 2009

Stimmt schon. Allerdings ist ein Alibi ein sehr gutes Mittel, um Personen aus dem Kreis...

Pfannkuchen 12. Nov 2009

Übrigens: Pfannkuchen sitzt bei Spin.de und nicht bei facebook *g Weitere Pfannkuchen...


Folgen Sie uns
       


Die Commodore-264er-Reihe angesehen

Unschlagbar günstig, unfassbar wenig RAM - der C16 konnte in vielen Belangen nicht mit dem populären C64 mithalten.

Die Commodore-264er-Reihe angesehen Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      •  /