Safari 4.0.4 behebt Sicherheitslücken

Die Version 4.0.4 bringt außerdem Geschwindigkeitsverbesserungen beim Durchsuchen des gesamten Verlaufs. Gerade wenn dort viele Objekte zu finden sind, musste der Browser bislang stark mit sich kämpfen, bis die Ergebnisse gezeigt wurden.
Außerdem soll das Update Stabilitätsverbesserungen für die Browser-Plug-ins von Drittanbietern mit sich bringen. Mit 4.0.4 wurden mehrere Sicherheitslücken(öffnet im neuen Fenster) geschlossen. Ausschließlich unter Windows konnte ein Bild mit einem präparierten Farbprofil (CVE-ID: CVE-2009-2804) den Browser zum Absturz bringen und Fremdcode ausgeführt werden.
Ein Fehler in der Bibliothek libxml2 (CVE-2009-2414, CVE-2009-2416) erlaubte es, speziell präparierten XML-Code zu parsen, der zu einem Programmabsturz führte. Die Fehler wurden auch schon in MacOS X 10.6.2 und dem Security Update 2009-006 für MacOS X 10.5.8 adressiert. Das Problem betrifft nach Angaben von Apple auch die Windows-Version.
Auch der nächste Fehler (CVE-ID: CVE-2009-2842) tritt bei beiden Betriebssystemen auf. Wer etwa die Funktion "Bild in einem neuen Tab öffnen" oder "Bild in einem neuen Fenster öffnen" wählte oder auf diese Weise einen präparierten Link öffnete, dem konnte eine Webseite mit Schadcode lokal gespeicherte Informationen abtrotzen.
Drei weitere Sicherheitslücken betreffen Webkit und damit verbundene Probleme mit FTP-Directory-Listings und dem HTML 5 Media Element sowie fälschlichen Cross-Site-Zugriffen (CVE-ID: CVE-2009-2816, CVE-ID: CVE-2009-3384 und CVE-ID: CVE-2009-2841).
Safari 4.0.4(öffnet im neuen Fenster) setzt MacOS X 10.4 oder höher voraus und ist auch für Windows (ab XP) erhältlich. Unter Snow Leopard und Windows ist der Download 28 MByte groß, Leopard-Nutzer müssen 36 MByte herunterladen.
Die neue Version des Browsers steht unter apple.com/safari(öffnet im neuen Fenster) sowie über das Updatesystem von MacOS X oder Safari selbst zum Download bereit.



