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Aliens vs. Predator erscheint nicht in Deutschland

Sega verzichtet auf Änderungen und die Prüfung durch die USK. Sega veröffentlicht Aliens vs. Predator nicht in Deutschland. Weil das Actionspiel, das beim britischen Entwicklerteam Rebellion entsteht, zu viel Gewalt enthält, will der Publisher es erst gar nicht bei der USK einreichen.
/ Peter Steinlechner
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"Aliens vs. Predator wird in Deutschland nicht veröffentlicht, weil zu erwarten ist, dass der Titel keine Kennzeichnung durch die USK erhalten würde" , so Sega in einer Mitteilung. Von einer umfangreichen Anpassung an den deutschen Markt – sprich: Schnitte – hält der Publisher in diesem Fall nichts, weil sie das Gameplay-Erlebnis zu stark beeinträchtigen würden. Nach Einschätzung von Golem.de dürfte sich auch der finanzielle Aufwand nicht lohnen.

Golem.de hatte schon nach einer Präsentation auf der Gamescom im August 2009 darauf hingewiesen , dass das Spiel "es wegen der drastischen Gewaltdarstellung vermutlich schwer haben [wird], eine Altersfreigabe durch die USK zu erhalten. Die Gewaltdarstellung ist zumindest beim Spiel des Aliens nichts für schwache Nerven." Sega hatte damals noch die Absicht, Aliens vs. Predator bei der USK einzureichen, aber die Entwickler hatten Änderungen bereits abgelehnt.

Aliens vs. Predator ist die Neuauflage eines Programms, das erstmals 1994 für die Jaguar-Konsole von Atari und danach für andere Plattformen erschien. Spieler steuern in drei Kampagnen einen Space Marine, einen Predator und dann einen Alien – mit den beiden Letztgenannten sind die Außerirdischen aus den bekannten Filmreihen gemeint. Das Remake soll im Februar 2010 für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 fertig werden.


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