Sidux 2009-03 mit umfangreicher Hardwareunterstützung

Auf Debian basierende Linux-Distribution mit KDE- und Xfce-Desktop

Mit aktuellem Kernel, KDE und Xfce bringt der Sidux Verein eine neue Version seines Debian-Abkömmlings als Live-CD heraus. Sidux setzt sich aus Paketen aus dem Unstable-Zweig der Debian-Repositories und eigenen Patches zusammen.

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Sidux 2009-03 bringt mit dem Kernel 2.6.31 nicht nur Unterstützung für USB 3.0 und X-fi-Karten der Firma Creative, sondern erweitert die Treibersammlung um experimentelle Module für Ralink-rt2770-, -rt2870- und -rt3070-802.11b/g/n-WLAN-USB-Sticks. Zusätzlich wurden etliche proprietäre Module integriert. Lediglich die Firmware für zahlreiche Geräte muss aus dem Internet nachinstalliert werden. Damit sollen die meisten modernen WLAN-Geräte unter Sidux funktionieren. Zusätzlich unterstützt Sidux auch eine Reihe aktueller TV-Karten, etwa die DEC-Reihe der Firma Hauppauge und Chipsätze von Afatech.

 

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Auf den Servern liegen die Lite-Versionen als Live-CDs mit jeweils dem KDE- oder Xfce-Desktop in je einer 32- oder 64-Bit-Variante zum Download bereit. Zusätzlich gibt es noch eine KDE-Variante als DVD, die 32- und 64-Bit Version auf einem Medium vereint. Die Installation ist übersichtlich, lediglich die Partitionsauswahl und die Interaktion mit dem Linux-eigenen Partitionierer Gparted erforderen Kenntnisse zu Linux-Dateisystemen und Partitionsbezeichnungen.

Auf dem Xserver X.org 7.4 (xserver-xorg-core 1.6.5) laufen wahlweise der KDE-Desktop in der Version 4.3.2 oder das schlankere Xfce 4.6.1. Die Live-CD Versionen mit beiden Desktops verzichten auf das Büropaket OpenOffice.org und die Bildbearbeitung Gimp, bringen aber den Browser, Multimedia-Anwendungen und Hilfsprogramme für die jeweilige Desktop-Umgebung mit. Sidux setzt in allen Versionen auf den Paketmanager apt. Lediglich die DVD-Variante bietet Openoffice.org 3.1.1 und Gimp 2.6.7. Der Desktop wurde mit einem neuen Theme ausgestattet. Dem Sidux-eigenen Skript zu den Systemeinstellungen unter Xfce fehlen offensichtlich noch einige Module.

Sidux basiert auf dem Unstable-Zweig der Debian-Distribution, verwendet aber neben Pakten aus dem instabilen Sid-Repositories auch zahlreiche eigene Skripts und Patches. Die Distribution bietet eine umfangreiche Hardwareunterstützung und ist naturgemäß durch die Verwendung der Sid-Repositories immer aktueller als das Vorbild Debian, durch akribisches Testen aber stabil und für den Produktiveinsatz geeignet. Trotzdem hinkt die Aktualität der Softwarepakete einigen anderen Distributionen hinterher.

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