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Details zur EA-Entlassungswelle: C&C 4 besonders betroffen?

Auch Entwickler bei Pandemic und Maxis müssen mit Kündigungen rechnen. Rund 900 Spielentwickler bei Electronic Arts müssen mit der Kündigung rechnen, so das Unternehmen nach der Bekanntgabe von schlechten Geschäftszahlen. Faktisch bereits gekündigt sind Gerüchten zufolge die Entwickler des nächsten Command & Conquer – aber auch ein deutsches Studio könnte zu den Betroffenen gehören.
/ Peter Steinlechner
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Amerikanischen Medienberichten zufolge hat Electronic Arts die Entwickler von Command & Conquer 4 bereits jetzt darüber informiert, dass ihr Studio nach Fertigstellung des Spiels – irgendwann 2010 – geschlossen wird und so gut wie alle Mitarbeiter gehen müssen, schreibt unter anderem Kotaku.com(öffnet im neuen Fenster) unter Bezug auf anonyme Quellen. EA hat sich zu dem Thema noch nicht geäußert. Der Wahrheitsgehalt der Meldungen ist zumindest zweifelhaft: Schließlich ist die Spielentwicklung keine Branche, in der man demotivierte Mitarbeiter in der Produktionsphase einfach mal so ein paar Monate bis zur Veröffentlichung mitschleppen kann, ohne dass die sich neue Jobs suchen – und ein ganzes Team schon gar nicht.

Weiteren Gerüchten zufolge sind als Folge der schlechten Geschäftszahlen bei EA außerdem Mitarbeiter der Pandemic Studios – wo derzeit The Saboteur entsteht – sowie Maxis von den Kündigungen betroffen. Letzteres erscheint plausibel, denn die Entwickler dort kümmern sich in erster Linie um Spore , das wirtschaftlich längst nicht so erfolgreich war wie von Electronic Arts erwartet.

Auf Gerüchte, wonach Mythic Entertainment von den Entlassungen besonders betroffen sei und womöglich sogar die Einstellung von Warhammer Online bevorstehen könnte, hat Executive Produer Jeff Hickman in einem offenen Brief(öffnet im neuen Fenster) indirekt reagiert. Er geht zwar nicht auf die Kürzungen in seinem Team ein, weist aber auf die Bedeutung der Spiele für sein Team hin und kündigt weitere umfangreiche Patches und Verbesserungen an.

Unter den von Entlassungen betroffenen Entwicklern könnten sich auch Deutsche befinden: Schon seit längerem gibt es Gerüchte, wonach EA sein Ingelheimer Studio Phenomic schließen will. Das hatte zuletzt das Echtzeitspiel Battleforge veröffentlicht, dem größere Verkaufserfolge ebenfalls verwehrt geblieben sind; mittlerweile gibt es den Client des Titels kostenlos.


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