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OCZ: Neue Sandforce-SSDs mit SATA- und SAS-Schnittstelle

Sandforce-SSDs für Endkunden und Unternehmen mit 50 bis 400 GByte

OCZ Technology kündigt neue SSDs an, die auf den Sandforce-Controller setzen. Als Schnittstellen sollen die neuen SSDs nicht nur auf SATA 2.6, sondern auch auf das schnellere Serial Attached SCSI (SAS) setzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Zur CES 2010 in Las Vegas, USA, will OCZ neue SSDs auf den Markt bringen, die Controller von Sandforce nutzen. Außerdem sollen die SSDs, mit Größen zwischen 50 und 400 GByte, nicht nur als SATA-Geräte auf den Markt kommen, sondern auch die SAS-Schnittstelle unterstützen.

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Die Sandforce-Controller entsprechen dem SATA-2.6-Standard und können sowohl mit der Geschwindigkeitsstufe 3 GBit/s als auch 1,5 GBit/s umgehen. Außerdem beherrschen sie Native Command Queuing.

Gegenüber der ersten Ankündigung der Sandforce-Chips haben sich die Leistungswerte etwas verändert. Bis zu 260 MByte/s können die Sandforce-Controller nun von und zu den SSD-Bausteinen bewegen. Damit reizt der Controller zwar SATA mit 3 GBit/s sehr gut aus, wenn die Werte stimmen. Von der zusätzlichen Bandbreite der SAS-Schnittstelle, die OCZ auch anbieten will, profitiert der Controller hingegen nicht.

Bei kleineren 4K-Blöcken gibt Sandforce einen Wert von 30.000 IOPS beim zufälligen Lesen an. Beim Schreiben unterscheiden sich die Controller SF-1200 und SF-1500. Während der SF-1500 diesen Wert beim Schreiben halten kann, sinkt der Wert beim SF-1200 auf ein Drittel oder 10.000 IOPS.

Dafür nimmt der SF-1200 weniger elektrische Leistung auf. Diese liegt im Betrieb typischerweise bei 550 mW. Der SF-1500 braucht mit 950 mW fast das Doppelte. Im Schlafmodus liegt der Wert bei beiden Controllern bei 50 mW. Unterschiede gibt es außerdem bei der Lebenserwartung der auf den Controller basierenden SSDs. Als MTTF (Mean Time to Failure) gibt der Controllerhersteller beim SF-1500 rund 10 Millionen Stunden an, beim SF-1200 sind es nur 2 Millionen Stunden.

Konkrete Produktankündigungen sollen im Vorfeld der im Januar stattfindenden CES 2010 folgen.



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