Go - schnelle Programmiersprache von Google

Das Beste aus dynamischen und kompilierten Sprachen

Google hat mit Go eine neue Programmiersprache vorgestellt, die die Entwicklungsgeschwindigkeit dynamischer Sprachen wie Python mit der Geschwindigkeit und Sicherheit kompilierter Sprachen von C und C++ verbinden soll. Go sei daher schnell, produktiv, Open Source und mache Spaß, so deren Entwickler.

Artikel veröffentlicht am ,

Kurze Programme lassen sich mit Go in Bruchteilen einer Sekunde übersetzen und auch große Projekte sollen sich in wenigen Sekunden kompilieren lassen. Der dabei entstehende Code soll dann ähnlich schnell laufen wie in C geschriebener.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Stadtwerke Lünen GmbH, Lünen
  2. Frontend Engineer/Web-Entwickler (w/m/d) Redispatch und Vorhersagen
    emsys grid services GmbH, Oldenburg bei Bremen
Detailsuche

Go sei vor allem zur Systemprogrammierung geeignet und bringt Multi-Prozessor-Unterstützung und einen neuen Ansatz in Sachen objektorientietem Design mit, heißt es in Googles Ankündigung. Zudem bietet Go Eigenschaften wie True Closures und Reflection.

 

Google bietet zwei Compiler für Go an: 6g und friends, die mit gc und gccgo aufgerufen werden. Gc kann Programme nur mit C-Programmen linken, die bestimmten Konventionen folgen, gccgo hingegen ist ein Frontend für GCC und erlaubt mit etwas Vorsicht das Linken mit C- und C++-Programmen.

Über die Formatierung ihres Codes müssen sich Go-Entwickler keine Gedanken machen, darum kümmert sich gofmt. Zudem benötigt Go weniger Semikolons als andere C-Ableger, denn Statements müssen nicht mit einem Semikolon abgeschlossen werden. Do- und While-Schleifen gibt es in Go nicht. Funktionen in Go können mehrere Werte zurückgeben, wobei die einzelnen Rückgabewerte mit Namen versehen werden können.

Golem Karrierewelt
  1. IPv6 Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.12.2022, virtuell
  2. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.12.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Eine Übersicht der Eigenschaften von Go liefert das Dokument Effective Go und ein einstündiger Vortrag von Rob Pike. Alle weiteren Informationen zu Go und Go selbst finden sich unter golang.org.

Zu den Entwicklern von Go gehört unter anderem auch Ken Thompson, der einst an der Entwicklung von Unix beteiligt war, die erste Shell schrieb und den C-Vorläufer B entwickelte. Zusammen mit Rob Pike, der ebenfalls zum Go-Team gehört, entwickelte Thompson zudem das Betriebssystem Plan 9.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


RioDerReisser 06. Jan 2011

Dann ist der in C geschriebene Interpreter schneller als der kompilierte C-Code?

FORTHy 08. Dez 2009

ok FORTH auf DUP SWAP ROT TWIRL zu reduzieren wird dieser Sprache nicht gerecht. In C...

GodsBoss 17. Nov 2009

Aber in welchen Sprachen? In objektorientierten wohl kaum. Im klassischen...

ich auch 12. Nov 2009

Ja, das war gemeint. Niedlich die ganzen anderen Sicherheitsexperten die nichtmal wissen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektroauto
VW ID.2 X soll 400 km weit fahren

Volkswagen will angeblich den ID.2 X als kompaktes E-SUV positionieren und mit einer respektablen Reichweite ausstatten.

Elektroauto: VW ID.2 X soll 400 km weit fahren
Artikel
  1. Branchenversprechen: Boston Dynamics will Roboter nicht bewaffnen
    Branchenversprechen
    Boston Dynamics will Roboter nicht bewaffnen

    Mehrere Robotikunternehmen, darunter Boston Dynamics, wollen die Bewaffnung ihrer Produkte nicht unterstützen.

  2. Logistik: Volvo liefert Elektrolastwagen an Amazon Deutschland
    Logistik
    Volvo liefert Elektrolastwagen an Amazon Deutschland

    Amazon hat 20 Elektro-Lkw bei Volvo bestellt und will so klimafreundlicher werden. Dazu kommen Tausende kleinere Laster mit Elektroantrieb.

  3. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (Keychron Gaming-Tastatur 69,99€) • PS5 bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /