Go - schnelle Programmiersprache von Google

Kurze Programme lassen sich mit Go in Bruchteilen einer Sekunde übersetzen und auch große Projekte sollen sich in wenigen Sekunden kompilieren lassen. Der dabei entstehende Code soll dann ähnlich schnell laufen wie in C geschriebener.
Go sei vor allem zur Systemprogrammierung geeignet und bringt Multi-Prozessor-Unterstützung und einen neuen Ansatz in Sachen objektorientietem Design mit, heißt es in Googles Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) . Zudem bietet Go Eigenschaften wie True Closures und Reflection.
Google bietet zwei Compiler für Go an: 6g und friends, die mit gc und gccgo aufgerufen werden. Gc kann Programme nur mit C-Programmen linken, die bestimmten Konventionen folgen, gccgo hingegen ist ein Frontend für GCC und erlaubt mit etwas Vorsicht das Linken mit C- und C++-Programmen.
Über die Formatierung ihres Codes müssen sich Go-Entwickler keine Gedanken machen, darum kümmert sich gofmt. Zudem benötigt Go weniger Semikolons als andere C-Ableger, denn Statements müssen nicht mit einem Semikolon abgeschlossen werden. Do- und While-Schleifen gibt es in Go nicht. Funktionen in Go können mehrere Werte zurückgeben, wobei die einzelnen Rückgabewerte mit Namen versehen werden können.
Eine Übersicht der Eigenschaften von Go liefert das Dokument Effective Go(öffnet im neuen Fenster) und ein einstündiger Vortrag von Rob Pike. Alle weiteren Informationen zu Go und Go selbst finden sich unter golang.org(öffnet im neuen Fenster) .
Zu den Entwicklern von Go gehört unter anderem auch Ken Thompson(öffnet im neuen Fenster) , der einst an der Entwicklung von Unix beteiligt war, die erste Shell schrieb und den C-Vorläufer B entwickelte. Zusammen mit Rob Pike(öffnet im neuen Fenster) , der ebenfalls zum Go-Team gehört, entwickelte Thompson zudem das Betriebssystem Plan 9.



