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E3 - das Elektroauto von Karmann und EWE

Elektroauto soll zur Forschung für Energiespeicherung dienen

Der Oldenburger Energieversorger EWE und der Osnabrücker Automobilhersteller Karmann haben gemeinsam ein Elektroauto entwickelt. Mit Hilfe des Fahrzeugs will EWE die Integration von Elektroautos ins Stromnetz erforschen.

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Der Automobilhersteller Karmann und der Energieversorger EWE haben gemeinsam das Elektroauto EWE E3 vorgestellt. Das Fahrzeug, dessen Konzept die Partner im Frühjahr präsentiert haben, wurde in weniger als einem Jahr entwickelt.

Elektroauto für den Alltagseinsatz

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Der Oldenburger Energieversorger EWE beschreibt den E3 als "Kompaktwagen, der für den Alltag auf unseren Straßen gemacht ist". Das gut 4 m lange Fahrzeug ist ein Fünftürer, der genug Platz für vier Personen bietet. Er verfügt über einen Frontantrieb, der mit zwei verschiedenen Fahrprogrammen betrieben werden kann: Im Normalmodus liegt die Leistung bei 37 kW (50 PS), im Sportmodus bei 58 kW (79 PS). Der Motor beschleunigt den gut 1,5 Tonnen schweren E3 in 15 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h.

Als Stromquelle dient ein Lithium-Ionen-Akku, der platzsparend im Unterboden untergebracht ist. Die Ladezeit beträgt laut der Entwickler acht Stunden mit Haushaltsstrom (230 V/ 10 A). Wird das Auto an eine stärkere Stromquelle (400 V/ 16 A) angeschlossen, verkürzt sich die Ladezeit auf weniger als drei Stunden. Mit einer Akkuladung soll das Auto rund 170 km weit fahren.

EWE E3 sei das erste Elektroauto, das im Auftrag eines Energieversorgers entwickelt wurde, teilten die beiden Unternehmen mit. Mit seiner Hilfe will EWE erforschen, wie sich Elektroautos ins Stromnetz integrieren lassen. "Die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien spielt eine ganz zentrale Rolle, wenn es darum geht, die Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung zu bewältigen", erklärte EWE-Chef Werner Brinker. Erst im praktischen Einsatz werde sich zeigen, wo weiterer Forschungsbedarf bestehe.

Das Auto als Stromspeicher

Die Konzepte für die Energieversorgung der Zukunft sehen vor, dass Elektroautos als mobile Energiespeicher eingesetzt werden. Die Akkus der Fahrzeuge werden aufgeladen, wenn viel Strom ins Netz eingespeist wird, etwa wenn viel Wind weht. Wird das Auto nicht gebraucht, kann es bei Bedarf selbst wieder Strom ins Netz einspeisen. Die Speicherung von Energie, genauer gesagt von Windenergie, ist eines der Ziele des Projekts eTelligence in Cuxhaven, an dem das Oldenburger Versorgungsunternehmen EWE beteiligt ist.

Auf der Hannover Messe im Frühjahr hatten die beiden Unternehmen die Entwicklung des E3 bekanntgegeben und ein Modell des Fahrzeugs präsentiert.

Der Osnabrücker Autohersteller baut unter anderem Cabrios auf dem Chassis anderer Hersteller. Bekanntgeworden ist Karmann durch das zwischen 1955 und 1974 gebaute Coupé Karmann Ghia, das auf dem VW Käfer basierte, sowie durch die Käfer-Cabrios. Anfang April hat Karmann Insolvenz angemeldet. Derzeit verhandelt der Insolvenzverwalter mit dem Autokonzern VW über einen Kauf von Karmann.



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FranUnFine 12. Nov 2009

GridLink™?

Alternativ... 11. Nov 2009

Allerdings. Mann muss sich das mal vorstellen: Mein erstes Auto überhaupt hätte schon ein...

autor 11. Nov 2009

das auf der Motorhaube ist (links - fahrtrichtung) eine Füllstandsanzeige und eine...

Sebmaster 11. Nov 2009

Wieso sieht es denn in der Gesamtbilanz schlechter aus? Bezogen auf was? Im Vergleich...

Tabletick 11. Nov 2009

komisch. Ueber den gleichen Satz bin ich auch gestolpert. Ich wundere mich wieso Strom...


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