Borderlands - Netzwerkprobleme und Grafik-Bugs auf dem PC

PC-Version des Koop-Shooters leidet unter Verbindungstimeouts

Der 3D-Shooter Borderlands von Gearbox hat auf dem PC Netzwerkprobleme: Viele Nutzer berichten, dass sie keine eigenen Server für private Onlinespiele unter Freunden erstellen können.

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Borderlands ist zwar ein Shooter und es spielt in der Zukunft, es ist aber in einigen Punkten mit Diablo oder World of Warcraft vergleichbar: Auch Borderlands lebt von seltener Beute, die im Mehrspielermodus unter den Spielern geteilt werden muss. Das führt dazu, dass der Titel nahezu ausschließlich unter Freunden und Bekannten gespielt wird, damit kein Unbekannter die beste Waffe mopst und aus dem Spiel verschwindet (Ninja-Looting). Doch gerade für private Onlinepartien ist es derzeit mit den Standardeinstellungen nicht möglich, Server zu erstellen.

 

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Borderlands nutzt Gamespy-IDs für den Mehrspielermodus und muss in die Ausnahmeliste der Windows-Firewall eingetragen werden, damit sich das Spiel überhaupt mit dem Service verbindet. Geht der Spieler über einen Router ins Internet, müssen dort noch zusätzliche Ports freigeschaltet werden, damit online gespielt werden kann: 7777 (TCP/UDP), 28900 (TCP), 27900 (UDP) und 28910 (TCP).

Manche Nutzer berichten im offiziellen Supportforum, dass nach der Portfreischaltung das Hosten eines privaten Spiels möglich war. Bei einem Versuch in der Golem.de-Redaktion mussten wir noch einen weiteren Trick nutzen: Der Host muss zuerst ein öffentliches Spiel öffnen, dann zurück in das Hauptmenü gehen und daraufhin ein privates Spiel hosten. Danach konnten Spieler aus der Freundesliste erfolgreich eingeladen werden.

Die PC-Version von Borderlands erschien eine Woche nach der Fassung für Xbox 360 und Playstation 3. Neben den erwähnten Netzwerkproblemen häufen sich auch Berichte von Käufern, die Grafikprobleme haben, da sie das Spiel mit einer Grafikkarte von ATI betreiben. Kritik gibt es auch an der fehlenden Unterstützung für eine vertikale Bildsynchronisation (V-Sync), die bei Geforce-Grafikkarten zumindest über den Treiber erzwungen werden kann. Auf dem Golem.de-Testrechner mit einer Radeon HD 4870 ließ sich V-Sync nicht aktivieren.

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