EA: 1.500 Mitarbeiter müssen gehen - neue Spiele angekündigt

Electronic Arts macht im Geschäftsquartal weniger Umsatz und mehr Verlust

Die Actionserie Medal of Honor geht neu an den Start, bei Criterion entsteht ein neues Need for Speed - aber rund 1.500 Mitarbeiter von Electronic Arts verlieren wegen schlechter Geschäftszahlen ihren Job. Gerüchte gibt es um die Schließung von Warhammer Online.

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Der Spielekonzern Electronic Arts muss weiter schlechte Geschäftszahlen verkraften - und verringert die Belegschaft um 1.500 Stellen. Betroffen sind rund 900 Spieleentwickler, 500 Verwaltungs- und Salesmitarbeiter sowie 100 Angestellte auf Führungsebenen. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr hat EA rund 1.100 Stellen gestrichen. Grund sind schlechte Geschäftszahlen: Das Unternehmen hat im letzten Geschäftsjahresquartal, das am 30. September 2009 beendet wurde, rund 788 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt, etwa 12 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Verlust lag bei 391 Millionen US-Dollar - ein Jahr zuvor lag das Minus noch bei 310 Millionen US-Dollar.

 

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Das ist erstaunlich, denn die gemeldeten Absätze von Spielen sind gut: Von Fifa 10 konnte das Unternehmen innerhalb nur einer Woche weltweit rund 4,5 Millionen Exemplare an den Handel verkaufen. Madden NFL 10 wanderte 3,9 Millionen Mal über vor allem amerikanische Ladentheken, und Need for Speed Shift raste rund 2,5 Millionen Mal in Kundenhände.

Besonders betroffen von den Entlassungen sind die Studios Redwood Shores, Black Box, Tiburon und Mythic; weil Letztere für das erfolglose Onlinerollenspiel Warhammer Online zuständig sind, kursieren im Internet bereits Gerüchte über dessen bevorstehende Einstellung.

Auch an anderer Stelle spart Ricietello Geld: Seinen Angaben zufolge hat sein Unternehmen die Arbeit an zwölf bislang nicht angekündigten Spielen eingestellt, um sich auf Titel mit mehr Profitpotenzial zu konzentrieren. Dazu gehört auch die Serie Medal of Honor, deren erster Teil 1999 erschien und die nach dem 2007 veröffentlichten Medal of Honor nicht weiter fortgeführt wurde - stattdessen hat EA dem Konkurrenten mit dem teils ähnlich gestrickten Call of Duty das Feld überlassen. Informationen über das nächste Medal-of-Honor-Spiel soll es im Dezember 2009 geben.

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Ebenfalls in der Entwicklung: ein neues Need for Speed, für das das britische Entwicklerstudio Criterion Games verantwortlich zeichnet. Das Team hatte zuvor vor allem die actionreiche Rennspielreihe Burnout produziert.

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