Abo
  • Services:

Vodafone wächst stark bei mobilen Datendiensten

Mutterkonzern verdoppelt den Nettogewinn

Während Vodafone in Deutschland unter Umsatzrückgang leidet, machen die Datendienste dem Landeschef Fritz Joussen Freude. Auch der Mutterkonzern sieht in dem Bereich Wachstumspotenzial.

Artikel veröffentlicht am ,

Vodafone Deutschland hat im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang im Servicebereich um 4,9 Prozent auf 2,18 Milliarden Euro verzeichnet. "Die gesamtwirtschaftliche Lage wirkte sich weiterhin auf das Reiseverhalten aus und generierte weniger Roamingumsätze", hieß es zur Begründung vom Unternehmen. Die mobilen Datendienste erzielten dagegen ein Umsatzwachstum von 17,2 Prozent auf 278 Millionen Euro. Firmenchef Fritz Joussen nannte den Bereich eine "wachstumsstarke Erfolgsstory".

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt
  2. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden

Die Zahl der direkten DSL-Kunden wurde um 129.000 erhöht. Einschließlich der Verträge, die Weiterverkäufer geschlossen haben, wuchs die Zahl der Kunden im Netz der eingegliederten früheren Konzerntochter Arcor um 202.000.

Im zweiten Geschäftsquartal wurden 171.000 neue Mobilfunkverträge geschlossen. Die Gesamtzahl der Mobilfunkkunden sank im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahr jedoch auf 34,8 Millionen. Der Rückgang resultiere aus dem Ausbuchen inaktiver Prepaidkunden. Der Serviceumsatz im Mobilfunk sank um 6,7 Prozent auf 1,659 Milliarden Euro. Der durchschnittliche monatliche Mobilfunkumsatz pro Kunde (ARPU) sank um 5,3 Prozent auf 15,9 Euro.

Nettogewinn verdoppelt

Der britische Mutterkonzern hat im letzten Halbjahr den Umsatz um 9,3 Prozent auf 21,8 Milliarden Pfund (24,2 Milliarden Euro) steigern können. Damit wurden die Analystenschätzungen von 21,6 Milliarden Pfund (24 Milliarden Euro) übertroffen. Der Nettogewinn verdoppelte sich auf 4,82 Milliarden Pfund (5,36 Milliarden Euro), nach 2,14 Milliarden Pfund (2,38 Milliarden Euro) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Vorjahr war in dem Berichtszeitraum eine Abschreibung von 1,7 Milliarden Pfund verrechnet worden. Ohne die Umsätze zugekaufter Mobilfunkunternehmen und Wechselkursvorteile wäre der Umsatz um 3 Prozent gesunken, hieß es weiter. Besonders im Bereich Datendienste setze Vodafone weiter auf Wachstum, sagte er.

Sparprogramm verschärft

Konzernchef Vittorio Colao erklärte, das 1-Milliarde-Pfund-Sparprogramm werde ein Jahr früher als geplant erreicht. Bis 2012 soll eine weitere Milliarde Pfund weniger ausgegeben werden.

Das Ebitda stieg um 2,9 Prozent auf 7,46 Milliarden Pfund (8,3 Milliarden Euro), lag damit aber unter den Analystenerwartungen von 7,58 Milliarden Pfund (8,4 Milliarden Euro). In Europa, wo Vodafone einen Großteil seines Umsatzes erwirtschaftet, gebe es einige Anzeichen für eine Stabilisierung, sagte Colao.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-88%) 2,49€
  2. (-77%) 11,49€
  3. 111€

Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /