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Test: Kindle - nicht international genug

Mit "Shift + Sym" lässt sich eine synthetische und nicht immer gut verständliche Vorlesestimme ein- und ausschalten. Sie liest das gerade geöffnete E-Book vor, sofern das Vorlesen vom jeweiligen Verlag genehmigt wurde. Während der Sprachausgabe wird automatisch umgeblättert, es kann dabei nicht mehr manuell von Seite zu Seite gesprungen werden. Zudem fehlt es leider an Hinweisen auf das Wort oder den Satz, der gerade gesprochen wird.

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Sprachausgabe und Musik- oder Hörbuchwiedergabe erfolgen entweder über die beiden Lautsprecher auf der Gehäuserückseite oder über einen handelsüblichen Kopfhörer mit 3,5-mm-Klinkenstecker.

Elektronische Tinte in 6 Zoll

Das E-Ink-Display mit 16 Graustufen und 600 x 800 Pixeln bietet die übliche gute Textdarstellung. Als Bildbetrachter ist der Kindle ebenso wie andere aktuelle E-Book-Reader nur bedingt geeignet, insbesondere große Fotos sollten vorher verkleinert werden, was auch das Laden und Darstellen beschleunigt.

Dass bestimmte Grafiken, etwa Buchcover, auch in Schwarz-Weiß oder Graustufen auf einem E-Book-Display wirken können, zeigt eine Art Bildschirmschoner des Kindle. Das Gerät präsentiert bei jeder Aktivierung des Stand-by-Modus eine Grafik aus einer mitgelieferten Datenbank. Das kostet keine Akkuleistung, weil die elektronische Tinte nur bei Veränderung des Bildinhalts Strom benötigt.

Akkuleistung und Stromversorgung

Laut Amazon kann bei aktiviertem UMTS-Modem rund 4 Tage gelesen werden, sofern eine gute Netzabdeckung besteht. Die war im Test nicht immer gegeben, obwohl benachbarte Mobiltelefone besseren Netzempfang meldeten. So war der Kindle-Akku auch ohne große Nutzung in einigen Tagen geleert. Wer erwartet, wochenlang mit einer Akkuladung lesen zu können, muss die Mobilfunkoption deaktivieren. Dann gibt es laut Herstellerangaben bis zu zwei Wochen Lesezeit. Das klingt realistisch und passt zu dem subjektiven Erleben des Geräts während des Tests.

Was hingegen nicht zu einem internationalen E-Book-Reader dieser Preisklasse passt: Amazon Deutschland wirbt zwar für den Verkauf, das Gerät wird aber aus den USA nur mit einem Netzteil (100 bis 240 Volt) für US-Steckdosen geliefert. Wer nicht immer am Rechner aufladen will, braucht also ein separates USB-Netzteil oder einen einfachen Steckeradapter. Den gibt es für wenige Euro in Elektronikmärkten, er hätte aber auch beiliegen können. Die Ladezeit beträgt rund 4 Stunden.

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Bornheim 16. Nov 2009

Ich als Nerd habe zwei Schränke (RL) voller Anleitungen, Dungeons and Dragons Regelwerke...

Mit_linux_wär_d... 15. Nov 2009

- Darstellung ungeschützter PDFs, z.B. vom Project Gutenberg. - Gutes Display. - Gute...

Mac Jack 14. Nov 2009

Dann nützt das aber nix mehr dass der flach ist, sobald du es zusammenrollst verstaust...

germanlanguageroom 14. Nov 2009

fUEr die von mir beherrschten sprachen genUEgt US-ASCII vollkommen.

schrat 14. Nov 2009

Kurz hatte ich mich auch mit dem Gedanken befasst, mir einen Kindle in den USA zu...


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