Test: Kindle - nicht international genug

Unterwegs im Kindle Store

Von E-Book-Readern anderer Hersteller hebt sich Amazons Kindle 2 durch seine Onlinefähigkeit und seine Tastatur ab. Der Nutzer muss für den mobilen Internetzugang nichts extra zahlen. Da Amazon keine Verträge mit lokalen Mobilfunkanbietern abgeschlossen hat und auch international mit AT&T zusammenarbeitet, bleiben experimentelle Funktionen wie der Webbrowser derzeit noch auf die englischsprachige Wikipedia beschränkt. So erspart es sich Amazon, unnötige Roaminggebühren entrichten zu müssen.

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Für den Buchdownload mittels HSDPA, EDGE, GPRS oder die USB-Schnittstelle stehen von 2 GByte internem Speicher rund 1,4 GByte zur Verfügung, was für rund 1.500 Bücher reichen soll - sofern es sich nicht um Bilderbücher handelt, die aber ohnehin noch selten in E-Book-Form anzutreffen sind.

Lesen und Schreiben

Für das Lesen von E-Books gibt es auf der linken und rechten Gehäuseseite je eine Taste zum Weiterblättern. Eine Taste zum Zurückblättern gibt es nur auf der linken Seite, was beim Lesen mitunter etwas umständlich sein kann. Für die Navigation im Menü und im Text gibt es einen 5-Wege-Mini-Controller mit benachbartem Menü und Zurück-Knopf. Wer den Cursor vor ein Wort bewegt, bekommt dessen Bedeutung aus dem New Oxford American Dictionary angezeigt.

Der Kindle verfügt, anders als etwa der Sony Reader PRS-600 Touch Edition, über eine echte QWERTY-Tastatur. Damit kann der Nutzer Anmerkungen zu einem Text machen, Suchwörter eingeben oder das Kindle-Buchangebot durchsuchen. Die runden Tasten sind aber sehr klein, stehen nur wenig aus dem Gehäuse heraus und begünstigen Vertipper. Spaß macht das Tippen auf der Tastatur auch nach einer Gewöhnungsphase nicht. Für die Einhandbedienung hätte eine schmalere Tastatur sinnvoller sein können. Vielleicht wäre bei voller Ausnutzung der Gehäusebreite und größeren Tasten auch eine Tastatur möglich gewesen, auf der sich begrenzt sogar im Zehnfingersystem hätte schreiben lassen, wenn das Kindle etwa auf einem Tisch liegt.

Musikwiedergabe und Sprachausgabe

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Nur mit Tastenkombinationen lassen sich zudem die experimentelle MP3-Wiedergabe und die Sprachausgabe steuern. So wird mit "Alt + Leertaste" etwa die Wiedergabe von MP3-Dateien gestartet und angehalten, mit "Alt + F" wird der nächste Song aufgerufen. Die Musikwiedergabefunktion ist simpel, die Lautstärke wird mit einem Wippschalter am oberen rechten Gehäuserand eingestellt. Die Wiedergabesteuerung funktioniert teilweise nicht oder nur verzögert. Zudem kann es beim Abspielen eines neuen Liedes zu kurzem Knacksen kommen. Informationen zu den gerade gespielten Audiodateien fehlen komplett.

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Bornheim 16. Nov 2009

Ich als Nerd habe zwei Schränke (RL) voller Anleitungen, Dungeons and Dragons Regelwerke...

Mit_linux_wär_d... 15. Nov 2009

- Darstellung ungeschützter PDFs, z.B. vom Project Gutenberg. - Gutes Display. - Gute...

Mac Jack 14. Nov 2009

Dann nützt das aber nix mehr dass der flach ist, sobald du es zusammenrollst verstaust...

germanlanguageroom 14. Nov 2009

fUEr die von mir beherrschten sprachen genUEgt US-ASCII vollkommen.



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