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Nvidia veröffentlicht Raytracing-Engine OptiX

OptiX läuft derzeit nur auf Quadro FX und Tesla, künftig auch auf Fermi. Nvidia bietet seine Raytracing-Engine OptiX ab sofort zum Download an. Die zunächst als "Nvidia Interactive Raytracer" (NVIRT) vorgestellte Software ist kein Renderer, sondern ein Programm, das auf der Grafikkarte die Beleuchtung berechnet, die dann ein anderer Renderer übernehmen kann.
/ Jens Ihlenfeld
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OptiX ist nicht in erster Linie für Spiele gedacht, sondern für die Integration in Anwendungen zur Darstellung von einzelnen, sehr komplexen 3D-Modellen. Autohersteller können so sehr realitätsnah beispielsweise einem potenziellen Kunden die Effekte von verschiedenen Lackierungen unter wechselnden Lichteinflüssen vorführen. Für Programme wie 3ds Max, Maya und AutoCAD gibt es bereits Umsetzungen auf Basis des NVIRT.

Dabei soll OptiX die Entwicklungszeit entsprechender Applikationen verkürzen, wobei diese von einer Beschleunigung durch Nvidias GPUs profitieren. Nvidia verspricht im Vergleich zur vorangegangenen OptiX-Generation eine Verdopplung der Geschwindigkeit. Details dazu hat Nvidia im Aufsatz Understanding the Efficiency of Ray Traversal on GPUs(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst.

Die jetzt verfügbare OptiX-Version läuft allerdings nur auf Nvidias Profi-GPUs der Serien Quadro FX und Tesla, soll künftig aber auf allen Geforce-GPUs auf Basis des kommenden Fermi-Chips laufen und damit Raytracing für Consumer-Applikationen ermöglichen.

Nvidia bietet OptiX kostenlos unter developer.nvidia.com(öffnet im neuen Fenster) an.


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