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id-Chef Carmack: Wohl keine Dedicated Server in Rage

Mix aus Ego-Shooter und Actionrennspiel erscheint voraussichtlich 2010. Schlechte Zeiten für Clans: Nachdem Call of Duty 6 ohne Dedicated Server erscheint, wird wohl auch Rage von id Software auf alternative Methoden für Multiplayerpartien setzen. Das kündigt id-Chefprogrammierer John Carmack an - lässt aber noch ein Hintertürchen offen.
/ Peter Steinlechner
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"Es ist noch nicht in Stein gemeißelt, aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt denke ich nicht, dass wir Dedicated Server haben werden" , sagte John Carmack, Chefprogrammierer von id Software , zu Variety(öffnet im neuen Fenster) über sein kommendes Actionspiel Rage . Einen konkreten Grund nannte Carmack nicht – nur, dass Dedicated Server seiner Ansicht nach ein Überbleibsel aus der Anfangszeit der PC-Spiele ist.

Carmack sagt, er sei froh, nicht Vorreiter beim Verzicht auf Dedicated Server zu sein. Erst kurz zuvor hatte Infinity Ward mit der Ankündigung, dass auch Call of Duty: Modern Warfare 2 sie nicht unterstützt , für Verärgerung bei PC-Spielern gesorgt. Stattdessen sollen die Multiplayermodi ausschließlich über ein neues Onlineportal namens IWnet laufen, über das die Entwickler und Betreiber volle Kontrolle haben.

Im Gespräch mit Variety gibt Carmack auch an, dass sein Team derzeit unter Hochdruck an Rage arbeitet und demnächst die Versionen für Xbox 360 und Playstation 3 den jeweiligen Konsolenherstellern präsentieren möchte. Er rechnet damit, dass der Titel, eine Mischung aus Ego-Shooter und Actionrennspiel in einer postapokalyptischen Welt, 2010 auf den Markt kommt. Neben den Konsolenfassungen erscheint er auch für Windows-PC und MacOS.


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