Hackintosh: Atom-Nutzer sind wieder im Spiel

Der aktuelle Build(öffnet im neuen Fenster) von MacOS X 10.6.2 (10C535) läuft wieder auf Rechnern mit Intels Atom-Prozessor. Die vorhergehende Version versagte indes die Unterstützung für derart ausgerüstete PCs.
Apple selbst verkauft keine Rechner mit Intels Atom-Prozessor. Das Unternehmen betrachtet den Einsatz von MacOS X auf firmenfremder Hardware als Urheberrechtsverletzung und geht auch gegen Anbieter von PCs vor, die mit MacOS X ausgeliefert wurden. Deshalb lag der Schluss nahe, dass eine Prozessorprüfung eine weitere Maßnahme Apples sei, den Markt für Hackintoshs trockenzulegen.
Noch ist MacOS X 10.6.2 nicht erschienen. Ob Apple die Atom-Unterstützung offiziell herausnimmt, wenn 10.6.2 der Allgemeinheit angeboten wird, ist nicht bekannt. Auch das Veröffentlichungsdatum des Updates steht noch aus. Es ist ohnehin fraglich, ob eine Prozessorsperre von Apple lange Bestand haben würde.
Besonders heftig ist der Schlagabtausch mit dem PC-Hersteller Psystar, der selbst zusammengebaute Rechner mit MacOS X verkauft. Diese sind teilweise leistungsfähiger und preiswerter als Apples Angebote. Auch Selbstbauanleitungen, wie zum Beispiel Netbooks mit Intels Atom-Prozessor mit MacOS bespielt werden können, kursieren zuhauf.



