Abo
  • Services:

Twittertim.es - die Twitterzeitung

Personalisierte Zeitung aus getwitterten Links

Twittertim.es ist eine personalisierte Zeitung, in der der Nutzer Nachrichten findet, die seine Freunde für relevant halten. Gespeist wird die Zeitung über Links, die über den Mikrobloggingdienst Twitter verbreitet werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Maxim Grinev liest nach eigenen Angaben keine Zeitung. Er ist sich aber sicher, dass er dennoch keine wichtige Nachricht verpasst. Über Twitter bekomme er alles Wichtige mit. sagte er kürzlich in einem Interview mit der Online Journalism Review. Doch jetzt hat Grinev selbst eine Zeitung gegründet, die Twittertim.es.

 

Stellenmarkt
  1. ETAS, Stuttgart
  2. item Industrietechnik GmbH, Solingen

Die Nachrichtenquelle der Twittertim.es sind aber keine Korrespondentenberichte oder Agenturnachrichten, sondern Links zu Nachrichten, die über den Mikrobloggingdienst Twitter verbreitet werden. Den Inhalt der Zeitung stellt auch keine Redaktion zusammen, sondern letztlich der Leser selbst - besser gesagt: diejenigen denen er folgt, und die, die ihm folgen.

Erster und zweiter Kreis

Der Dienst analysiert, welche Links in einer Twittergemeinde verschickt werden und auf welche Themen sie verweisen. Er erkennt die Relevanz eines Themas daran, wie oft Links dazu gerade verschickt werden. Berücksichtigt wird dabei nicht nur, was der erste Kreis, also die Twitterer, denen der Nutzer selbst folgt, verbreitet, sondern auch die Tweets des zweiten Kreises - das sind jene, denen die Mitglieder des ersten Kreises folgen.

Aus diesen Themen erstellt Twittertim.es dann eine personalisierte Zeitung, die etwa alle halbe Stunde aktualisiert wird. "In der großen Masse an täglichen Nachrichten sind die interessantesten, über die jene diskutieren, denen man folgt, also Freunde, angesehene Persönlichkeiten oder Prominente, die man bewundert. Das ist der beste Filter", erklärt Grinev in einem Video auf der Website.

Der Leser als Redakteur

Um das System zu füttern, bietet Twittertim.es eine "Retweet"-Funktion. Durch einen Klick kann der Nutzer seinerseits eine Nachricht, die er interessant findet, weiterverbreiten. Zudem sei jeder Beitrag namentlich gekennzeichnet, so dass der Nutzer auf diese Weise auch interessante Menschen finden könne, denen er dann folge, sagt Grinev.

Das Projekt, das seit September in einer Betaversion läuft, ist entstanden im Rahmen eines Projekts zum Aufbau einer semantischen Suchmaschine. Als Appetithappen hat Grinev auf der Seite die persönlichen Twitterzeitungen einiger Prominenter veröffentlicht, darunter die von Esther Dyson, des Verlegers Tim O'Reilly und die des Autors und Bloggers Jeff Jarvis.



Meistgelesen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (nur für Prime-Mitglieder)
  4. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Schweizer... 06. Nov 2009

Wo ist das Problem? Damit kann man gut sein Englisch trainieren. Außerdem ist Malcolm in...

Siga9876 06. Nov 2009

Computer/Konsolen-Spiele sind für Deine Verwandten auch nicht unbedingt eine sinnvolle...

Avalanche 06. Nov 2009

v.a. nicht, wenn die Autoren der Tweets dann anfangen Nutzungsgebühren für ihre Inhalte...


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter: Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter
Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt

Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrecht Europaparlament bremst Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Urheberrecht Freies Netz für freie Bürger
  3. Leistungsschutzrecht Verleger attackieren Bär und Jarzombek scharf

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

    •  /