Abo
  • Services:

Der Roboter wird zum Kollegen

Blicke, Gesten und Blutdruck

Damit diese nonverbale Kommunikation am Arbeitsplatz auch für Roboter verständlich wird, analysieren die Wissenschaftler im Rahmen des Projekts, wie Menschen am Arbeitsplatz interagieren. Dazu haben sie Probanden mit Sensoren ausgestattet und sie mit der Kamera beobachtet. So wollten sie herausfinden, wie sie sich bewegen oder wie sie Erfolg, Unzufriedenheit oder Absichten mit Blicken, mit Mimik und Gesten oder sogar durch Änderungen im Blutdruck und der Hautfeuchtigkeit äußern. Daraus wollen sie Signale erkennen, die sie Robotern beibringen wollen.

Stellenmarkt
  1. OBERMEYER Servbest GmbH, München
  2. Neoperl GmbH, Müllheim

Kognitive Fähigkeiten heißt für einen Roboter jedoch nicht nur, dass er erkennen kann, was ein Mensch vorhat. Er soll sich auch aktiv an der Arbeit beteiligen, also anstehende Aufgaben erkennen und entsprechend umsetzen. Wie der Arbeitsplatz eines solchen Roboters aussehen kann, zeigt CoTeSys in einer Modellfabrik. Dort ist ein mit kognitiven Fähigkeiten ausgestatteter Industrieroboter im Einsatz.

Arbeitsplatz mit Roboter

Der Arbeitsplatz ist mit verschiedenen Kameras ausgestattet, die die Umgebung und die menschlichen Kollegen des Roboters überwachen. So erfassen Infrarot-Tiefenbildkamera, Videokamera und Laserscanner, was der menschliche Kollege gerade tut und wo Werkstücke auf dem Arbeitstisch liegen. Der Mensch trägt eine Datenbrille, die zeigt, wohin er schaut. Über ein Mikrofon kann er Anweisungen geben. Diese Informationsquellen vermittelten den aktuellen Stand der Montage, welche Bauteile als Nächstes gebraucht werden, sogar ob der menschliche Kollege vom Montageplan abgewichen ist. "Daraus zieht er seine Schlüsse, bereitet die nächsten passenden Teile vor oder greift nach dem Elektroschrauber, um das Werkstück zuzuschrauben, sobald der Wissenschaftler es ihm hinhält", erklärt Martin Ostgathe, Projektleiter in der Modellfabrik. Mit der Zeit werde der Roboter dabei immer besser, da er aus neuen Situationen Regeln für künftiges Handeln ableitet.

Nach Angaben der European Robotics Technology Platform werden im Jahr 2011 weltweit 18 Millionen Roboter im Einsatz sein. Seit gut 30 Jahren arbeiten Roboter in der Industrie, vor allem in Produktionshallen, in denen Großserien etwa von Autos gebaut werden. Ihr Vorteil ist, dass sie bestimmte Aufgaben mit gleichbleibender Präzision erledigen, ohne zu murren und ohne zu ermüden. Würden Roboter intelligenter und könnten mit Mensch zusammenarbeiten, ließen sie sich künftig auch in Produktionsumgebungen einsetzen, wo es sich derzeit wegen des Aufwands nicht lohne, so CoTeSys.

 Der Roboter wird zum Kollegen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. 24,99€
  2. 44,99€
  3. 99,99€
  4. 109,99€

LarusNagel 08. Nov 2009

Hier ist eine gute Dokumentation zu dem Thema: (100min) http://www.kultkino.ch/kultkino...

hihi 06. Nov 2009

"Um Unfälle zu verhindern, arbeiten Mensch und Roboter im Normalfall getrennt." Ich bin...

CCD teschnig alder 06. Nov 2009

...ich hätte glatt die Schrauben in den Schädelknochen des Assistenten gedreht. Gut dass...

Tingelchen 05. Nov 2009

Die andere Richtung wäre dann wohl Chii aus Chobbits :D

~The Judge~ 05. Nov 2009

Ganz sicher sogar! ^^ http://www.sinn-frei.com/media/2009/11682_027.jpg


Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /