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Die Schleppnetz-Fischer - Yasni, 123people & Co.

Umfasssende Informationen

Das aber stimmt so nicht, wie inzwischen auch Gerichte bestätigen.

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Was Yasni und andere so zusammenstellen, kann umfassend sein: Bilder, Adressen, Telefonnummern, gar Kontoverbindungen sind schon auf diese Art zusammengesucht worden. Das Problem: Dank der suchmaschinenoptimierten Personensuchmaschinen werden die Daten sehr viel breiter gestreut und sehr viel sichtbarer. Denn der Fakt, der bei einer Google-Suche über die Person vielleicht erst auf Seite 33 der Ergebnisse erschienen wäre, steht nun zuverlässig ganz oben - nicht nur bei Yasni, sondern als Folge auch bei Google. Und wird so von exponenziell mehr Menschen gesehen. Wie ein Schleppnetz, das wahllos aus dem Dunkel des Meeres fischt und die Beute dann an die Oberfläche zerrt.

Um das zu erreichen, bedienen sich die Datenfischer eines Systems von Unterseiten. Yasni beispielsweise legt zu jedem Namen, der dort in die Suchmaske eingegeben wurde, eine Seite mit den gefundenen Ergebnissen an und speichert diese Seiten.

Die Seiten sehen nicht anders aus als die ursprünglichen Suchergebnisse. Sie führen aber zu zwei Dingen. Zum einen tauchen Yasni-Treffer bei Google-Suchen zu beliebigen Personen schnell ganz oben auf, verbergen sich doch Millionen miteinander verlinkter Seiten dahinter. Zum anderen unterliegt die Firma gewissen Verpflichtungen.

Fremdinhalte als eigene Inhalte

Wie das Oberlandesgericht Köln kürzlich urteilte: "Durch das Sammeln der Informationen und ihre - insbesondere übersichtlich nach Kategorien sortierte - Darstellung der einzelnen Suchergebnisse macht die Beklagte (eine Personensuchmaschine, die unter www.anonym2.de firmierte, d. Red.) sich die dargestellten (Fremd-)Inhalte als eigene Inhalte zu eigen. Sie erbringt durch die Katalogisierung und Aufbereitung der Informationen eine eigene Leistung, die gerade Zweck der betriebenen Suchmaschine ist."

Das bedeutet, dass Angebote wie Yasni eben keine normalen Suchen sind, sondern dass sie gezielt Profile anlegen und speichern. In dem zitierten Fall ging es um ein Porträtfoto des Klägers. Das stand auf der Seite seines Arbeitgebers und er wollte nicht dulden, dass eine solche Suchmaschine es zusammen mit seinem Namen und anderen Daten weiterverbreitet. Das Gericht gab ihm recht. Nur weil etwas öffentlich verfügbar ist, darf man es noch nicht zusammensammeln. Zumindest nicht einfach so.

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mmmm 07. Nov 2009

Dinge, die eigentlich niemand finden soll, verstecke ich ganz einfach,indem ich sie...

Jurastudent 06. Nov 2009

Herzliches Beileid! Die werden genau das gleiche machen, wie das letzte Mal, wo sie 35...

RealYasni 06. Nov 2009

Also ich würde vorschlagen, Sie gehen darauf ein, handeln vorher aber Yasni auf max. 80...

Nath 06. Nov 2009

So ist es leider. Eigentlich bleibt einem bloß die zweite Lösung, wenn man auf...

Was kann man... 06. Nov 2009

Also ansich nur das^^ Ich hol mir eine Sonnebrille, vieleicht noch zusätzlich mit...


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