Microsoft baut weitere 800 Stellen ab, Deutschland verschont

Erste Entlassungswelle der Unternehmensgeschichte ausgeweitet

Microsoft weitet den Stellenabbau im Unternehmen aus. Microsoft Deutschland ist davon in sehr geringem Maße betroffen, sagte ein Unternehmenssprecher Golem.de.

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Microsoft weitet den im Januar angekündigten Stellenabbau aus. Damit werden in der ersten Entlassungswelle in der 34-jährigen Unternehmensgeschichte insgesamt 5.800 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren, bisher sollten 5.000 Stellen gestrichen werden. Das sagte Firmensprecher Lou Gellos der Seattle Times.

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Das Unternehmen beschäftigt nach neuen Zahlen von Ende September 2009 weltweit 91.005 Menschen, davon 40.244 in der Puget-Sound-Region im Bundesstaat Washington.

"Ich kann bestätigen, dass wir 800 Arbeitsplätze abbauen", sagte Gellos. "Das ist Teil des größeren Programms, das wir im Januar angekündigt haben." Insgesamt kürzt das Softwareunternehmen rund 6,3 Prozent der Belegschaft, ursprünglich waren 5,5 Prozent angekündigt worden.

Microsoft verzeichnete in seinem letzten Finanzquartal einen Gewinnrückgang um 18 Prozent auf 3,57 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz des weltgrößten Softwareherstellers fiel um 14 Prozent auf 12,92 Milliarden US-Dollar. Steve Ballmer sagte am Montag, dem 2. November 2009 bei einem Besuch in Südkorea, er erwarte nicht, dass die Technologieausgaben wieder das Niveau vor der Wirtschafts- und Finanzkrise erreichen werden.

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Gellos bestätigte diese Aussage gegenüber der Zeitung und erklärte, das Unternehmen werde weiterhin alle erforderlichen Anpassungen durchführen. "Wenn das bedeutet, dass wir uns auf verschiedene Unternehmensfelder konzentrieren oder uns um Fragen der Belegschaftsstärke kümmern müssen, werden wir das tun."

Microsoft-Deutschland-Sprecher Heiko Elmsheuser sagte Golem.de: "Microsoft überprüft seine Kosten- und Personalstruktur kontinuierlich gemäß den Geschäftsprioritäten. Vor diesem Hintergrund ist auch der angekündigte Abbau von 800 Stellen weltweit zu sehen." Gleichzeitig stelle Microsoft auch in Geschäftsbereichen, beispielsweise Online Services, Cloud Computing und Internetsuche, Mitarbeiter ein. "Die Microsoft Deutschland GmbH ist von dem heute verkündeten Stellenabbau der Microsoft Corporation nur in sehr geringem Maße betroffen. Insgesamt geht es um eine Anzahl von sieben Stellen", sagte er.

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