Procurve 2520G-8-PoE: Lüfterloser Power-over-Gigabit-Switch

24-Port-Modell braucht einen Lüfter, soll aber leise sein

Viele Switches mit Power-over-Ethernet, die als Power Injector arbeiten, sind laut und eignen sich nur für Büros mit abgetrenntem Serverraum. HPs Procurve 2520G-8 kommt komplett ohne Lüfter aus und bietet trotzdem Gigabit-Ethernet und eine Option für Glasfasermodule. Auch ein leises 24-Port-Modell bietet HP an.

Artikel veröffentlicht am ,

HP bietet mit der Procurve-2520-Serie Rack-Switches mit 8+2 oder 24 Ports an, die Endgeräte dank des Power-over-Ethernet-Standards (802.3af, Power Injector) mit Strom versorgen können und trotzdem leise sein sollen.

Power over Ethernet ohne Lüfter

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Das Modell 2520G-8-PoE kommt sogar ohne Lüfter aus und bietet dennoch Gigabit-Ethernet auf allen acht PoE-Ports. Vier weitere Anschlüsse sind von HP genannte Dual-Personality-Ports, bei denen sich der Anwender entscheiden muss, ob er den normalen Gigabit-Port (ohne PoE) oder optionale Glasfasermodule nutzen möchte. Insgesamt bietet der Switch also Anschlüsse für zehn Netzwerkkabel.

Wer 24 PoE-Ports braucht, kommt leider nicht mehr ohne Lüfter aus. Der Procurve 2520G-24-PoE soll aber dennoch leise sein. HP gibt für das Gerät 28 dB im eingeschalteten Zustand und 38 dB im Lastzustand an, wenn also viele Endgeräte (Powered Device, PD) wie etwa Access Points, IP-Telefone oder kleinere Switches Strom vom PoE-Switch benötigen. Die maximale Leistungsaufnahme liegt beim Procurve 2520G-24-PoE bei 260 Watt. Davon werden 195 Watt für PDs bereitgestellt. Das kleine Acht-Port-Modell braucht nur 86 Watt und stellt 67 Watt zur Verfügung. Maximal bieten die Switches 15,4 Watt pro Port an. Der Wert halbiert sich, wenn alle Ports mit PDs belegt sind.

Auch der 2520G-24-PoE bietet Dual-Personality-Ports. Davon hat der Switch acht Stück, die allerdings zu der Gesamtanzahl der Ports gehören und von denen vier nutzbar sind. Auch hier muss sich der Anwender entscheiden, ob er lieber den regulären Port, diesmal mit PoE-Unterstützung, oder etwa ein optionales Glasfasermodul nutzen möchte.

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Beide Modelle sind managbare Layer-2-Switches, können gestackt werden - allerdings nur virtuell - und bieten für die Konfiguration entweder ein Webinterface oder eine Steuerung per Kommandozeile über einen seriellen RJ-45-Port. Die Switch-Familie bietet zudem Trunking, VLANs und die Möglichkeit, drei verschiedene Konfigurationen auf dem Switch vorzuhalten.

Wer den kleinen 8+2-Port-Switch in ein Rack einbauen möchte, muss bei HP zusätzlich ein Rack-Kit bestellen. Es liegt nicht bei. Laut PDF-Datenblatt der 2520-Serie bekommt der Kunde es aber auf Wunsch kostenlos zugeschickt. Beim 24-Port-Modell liegen die Materialien für den Rack-Einbau bei.

Der Procurve 2520G-8-PoE kostet laut HP etwas mehr als 800 Euro. Im Handel taucht er aber für etwa 200 Euro weniger auf. Das 24-Port-Modell 2520G-24-PoE kostet im Handel etwa 1.250 Euro. HP bietet die Switches auch ohne Gigabit-PoE-Ports mit ähnlichen Eigenschaften an. Zu erkennen sind diese an dem fehlenden G im Produktnamen. Sie bieten aber über Dual-Personality-Ports Gigabit-Ethernet an, um etwa mit einem schnelleren Switch verbunden zu werden.

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zabbo 06. Nov 2009

Ich red ja uch nicht vom Wohnzimmer. Aber so wie es im Artikel beschieben wurde gibt es...

proCurveBlaFasel 05. Nov 2009

Richtig :-) Hehe - nana ein Golemnianer wird doch sowas nicht anfangen ^^ Grüße...

Edgecore 05. Nov 2009

Ne ich kenne auch nur den Manager. Aber wie mein Vorposter bereits erwähnt hat im...



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